Leonardo Barbadoro (Florenz): Musica Automata – ein Kickstarter Projekt

Gestern veröffentlichte das FB Rare and Strange Instruments dieses Video:  https://www.facebook.com/RareAndStrangeInstruments/videos/1789813914437538 

Es zeigt uns das Projekt der Zusammenarbeit des Komponisten Barbadoro mit Godfried-Willem Raes (Logos Foundation Gent, BE), der der Schöpfer einer Armada von Musikrobotern ist. Das Ganze ist als Kickstarterprojekt gestartet.


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Jean-Pierre Jeunet spricht über seine Roboter und Androiden in seinem gerade angelaufenen Film BigBug

Der französische Filmemacher Jeunet spricht hier leidenschaftlich zusammen mit dem Animatroniker Pascal Molina über seine Filmgeschöpfe:    https://www.facebook.com/allocine/videos/351772916952999

A close up image of Einstein, the robot, from the film Bigbug

Einstein le robot (aus dem Film „BigBug“, Netflix)

Rein mechanische 7-Segment-Anzeige mit Kurbelantrieb

Sie wird beschrieben in dem Fabbaloo-Portal für DIY 3D-Prints von Kerry Stevenson (Design Florian Hu):  https://www.fabbaloo.com/2019/11/design-of-the-week-7-segment-controller

Und im darauffolgenden Video zeigt Florian Hu eine Anwendng seiner Technik  (bis zum Schluss sehen !) :  https://www.youtube.com/watch?v=pBoHq3AG8rw

 The 7 Segment Controller [Source: Cults]

Vered Aharonovitch: The Cuckoo Clock

Es handelt sich hier um eine düstere figürliche Skulpturen-Installation der iraelischen Künstlerin Aharonovitch, die im Herzliya-Museum ,Tel Aviv, vor etwa 2 Jahren ausgestellt war. Sie verband Automatenszenen mit Teilen der äußerlich idyllischen Haus und Garten Anlage und verarbeitete auch Biographisches darin (siehe den Infotext des Museums).


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TheInvention11: Everest: A Chain Reaction Adventure

Und ein weiteres Meisterwerk aus der Gruppe der Domino-Maschinisten-Künstler ! Diesmal ist es TheInvention11, das ist der Kanadier  Joel Yantha aus Kingston/Ontario. Im Infotext des Videos gibt es zwei weitere Links zu sehenswerten Arbeiten von Künstlerkollegen.


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Sprice Machines: Reisezielfindungsmaschine

Sprice Machines, hier schon oft genannt – dahinter steckt Steve Price aus San Jose, Kalifornien – veröffentlichte gestern ein neues Husarenstück aus der Produktion seiner Rube Goldberg Maschinen:


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Prof. Dr. Otto Kraemer, Karlsruhe – Der Maschinenbauprofessor und seine Passion, das Schattenspiel

In den 70ger und 8oger Jahren forschte ich im Bereich der figürlichen Flachmechanik. Ich stieß auf das Werk Lothar Meggendorfers, der in den Jahrzehnten vor und nach 1900 die schönsten Ziehbilderbücher schuf. Die allererste Begegnung war diese in Recklinghausen. Ein weiteres Interesse galt den Wiener Biedermeierglückwunschkarten von vor ca. 200 Jahren, die auf halbem Postkartenformat durch feinste Papier-Mechanik animiert wurden. Die wichtigste Sammlung darüber besitzt der Kinderarzt Larry Seidman (USA). Man findet die GIF’s davon auf zahlreichen Pinterestseiten. Und natürlich die Tradition der mechanischen Theater aus dem 19.Jahrhundert, Theatrum Mundi, die damals Jahrmarktattraktionen waren. Ein Highlight für mich war die Entdeckung des Schattentheaters von Emmanuel Cottier aus Genf, das sich mit Fotos und einem Bericht eines Schweizer Grundschulehrers mir erschlossen hat. Leider habe ich kein Filmmaterial gefunden . In dieser Zeit stieß ich auch auf Figuren von Professor Otto Kraemer (1900-1986), der seine TH-Studenten von Zeit zu Zeit zu einem Privatissimum nach Hause einlud, um seine neueste Schattenspiel-Produktion vorzuführen. Inzwischen hatte ich die kleine Schrift über ihn aus der Reihe „Meister des Puppenspiels“ des Deutschen Instituts für Puppenspiel aus Bochum bezogen und viel später das großformatige 134-seitige Buch „Das Schattentheater  von Prof. Otto Kraemer“,(im Eigenverlag von Reinhard Kraemer und Peter Müller,  1994)  mit einer Menge von Zeichnungen seiner Figuren und ihrer Mechanik. Liebend gerne hätte ich damals irgendein Filmdokument zu den Werken Kraemers gesehen. Der Nachlass von Prof.Otto Kraemer ging  Jahre nach seinem Tod an das Museum für PuppentheaterKultur Bad Kreuznach, das ich 2018 zusammen mit Ellen besuchte und Originalfiguren und Zeichnungen erstmalig sehen konnte, dank der Mithilfe des Leiters Markus Dorner.

Und nun kommt der Hammer: als ich den Namen Otto Kraemer googelte, stieß ich auf diesen 61 Jahre alten Bericht des Südwstfunks , der mir erstmalig seine Kunst in Bewegung zeigte und der vor zwei Jahren für eine Retro-Reihe ausgegraben wurde:

https://www.ardmediathek.de/video/swr-retro-abendschau/schattenspiele/swr/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzExODgwMTI/

Zwei Beispiele von Zeichnungen der Figuren mit ihrer Mechanik aus dem Buch (siehe letztes Bild), die zeigen wie wundervoll hier die künstlerische Gestaltung einhergeht mit der mechanischen Verwirklichung der Bewegungsintention !

Piko und Max sprechen über ihre Herde der Maschinenwesen

Piko und Max sind die Köpfe der Münchner Straßentheatertruppe Foolpool. Sie sprechen über die Entwicklung ihrer Robotertiere, die eine Art Markenzeichen ihres Straßenzirkus geworden sind . Sie traten früher schon im Maschinenkunstfestival Robodonien in Köln auf. Vor ca. 5 Jahren hatte ich hier einige Impressionen dieses Walkacts bereits gezeigt.


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Münzbetätigtes mechanisches Theater in Magdeburg

Im Zentrum Magdeburgs wurde im vergangenen  Herbst eine nostalgische Attraktion eröffnet, die sich hinter dem Vorhang eines Schaufensters am Markt verbirgt. Die Stadt hatte ein Team um Ingo Mewes von der Hochschule Ernst Busch für Schauspielkunst, Berlin,  Abt.Puppenspiel, beauftragt, diese Szene zu bauen, in der Art eines „Theatrum Mundi“, wie man sie von Jahrmärkten des 19 Jhds. kannte. Diese moderne Version kann durch eine Zwei-Euro-Münze in Bewegung versetzt werden.

https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen-anhalt/magdeburg/magdeburg/mechanische-puppenbuehne-100.html


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