Eine kleine Auswahl der wundervollen münzbetätigten Automatenkonstruktionen Tim Hunkins zeigt Aaron Kramer in seinem gut gefilmten 6,5-Minuten-Video :
Spiel und Kunst mit Mechanik II
-Dieser Blog bearbeitet Informationen, Medien und Links zu bewegten Skulpturen (Kinetische Kunst), Kugelbahnen, kuriosen Maschinen, Automata und Papiermechanik. – This blog is devoted to the subject of Kinetic Art, Rolling Ball Sculptures, Automata, weird machines and wooden and paper mechanics.
Eine kleine Auswahl der wundervollen münzbetätigten Automatenkonstruktionen Tim Hunkins zeigt Aaron Kramer in seinem gut gefilmten 6,5-Minuten-Video :
Gerade stieß ich auf dieses Video, dessen Effekt unter dem Titel „Gaussian Gun“ im Internet weit verbreitet ist:
Vor nun genau 30 Jahren fand ich im Spielen mit Kugeln und Magneten diesen Effekt und weitere, die ich zu einem Baukasten gebündelt habe und denselben in einer Kleinstserie produziert habe. So zum Beispiel konnten Magneten in einer Plexiröhre zum Schweben gebracht werden und ein Federungseffekt erzeugt werden, oder durch abwechselnde Verbindungen von Kugeln und Magneten Bögen und Gewölbe gebaut werden, oder ein Geschicklichkeitsspiel erzeugt werden, indem man einen Parcours aus Magneten setzt und durch geschicktes Balancieren eine Kugel durch den Parcours steuert. Das Spannendste jedoch war die Entdeckung dieser Gaussian Gun ! Hier ein Foto meines Baukastens mit Röhre, Schiene, Kugeln und Magneten:
Der kalifornische Stuntmen und Woodworker baute 3 Jahre an seiner monumentalen Kugelbahn und ist immer noch nicht fertig. Er kann sie jedoch in ihrer Funktion schon einmal vorführen. Das Video wurde mit über einer dreiviertel Million Klicks in wenigen Tagen viral:
Siehe auch den Daily Mail Bericht: http://www.dailymail.co.uk/news/article-3518954/Man-spends-three-years-creating-epic-12ft-marble-mountain-machine-consumed-garage-s-not-finished.html
Die spanisch-mexikanische Schattenspiel-Cie Chipotle Teatro hat auf ihrer Facebookseite ein Album mit zahlreichen Abbildungen von älteren Darstellungen mechanischer Spielzeuge und Bauanleitungen: https://www.facebook.com/ChipotleTeatro/photos/a.1490319694609513.1073741845.1450157688625714/1490319827942833/?type=3&theater
(Aus der offiziellen Tourismus-Seite der Bretagne)
Gestern brachte ARTE die 42min-Sendung „Die Bretagne“ aus der Reihe „Belle France“. In der YT-Ausgabe wird Coudray (Le Poete Ferrailleur) mit einem 3,5min-Beitrag ab 37.00 gewürdigt (Dank für den Tip an Walter Ruffler !)
Der TV-Film ist allerdings nicht neu, er ist von 2011.
Bei der Recherche nach neueren Medien über Robert Coudray fand ich noch diesen Film:
Der holländische Künstler aus Leiden, der in verschiedenen bildnerischen Disziplinen zuhause ist, legt hier einen weiteren Automaten vor. Sein Steampunk-Dragon kann Feuer speien, jedoch nicht in echt: es ist eine optische Illusion !
Skypeverbindung nach London zu Sarah Alexander (CMT). Richard Garriott am Pult. Tom Haney, Thomas Kuntz, Dug North, Steve Armstrong und Cecilia Schiller auf dem Podium (v.l.)
Vor zwei Wochen fand diese einzigartige und wundervolle Veranstaltung statt, bei der wir vor allem den beiden unermüdlichen Organisatoren Brett King (Cary,NC) und Jere Ryder, Kurator und Restaurator des Morrismuseums, zu danken haben. Sie erstellten einen Ablaufplan und kümmerten sich um die Organisation der zahlreichen Vorträge, Diskussionen und Vorführungen. Im Forum gab es eine Vielzahl von Ständen der Künstler, die ihre Automata vorführten, und zusätzlich einen Bücherstand.
Die über 100 Attendies der Tagung kamen aus allen Teilen der USA, aus Kanada, Frankreich, England, Deutschland und dem Kosovo. Zum Besten, was eine solche Veranstaltung zu bieten hat, gehören die persönlichen Kontakte, die nun entstehen und zu Freundschaften werden können, kennt man sich doch größtenteils virtuell und begegnet sich nun erstmals physisch. Für mich war das z.B. der Fall bei Larry Seidman, mit dem ich mich über Papiermechanik austauschte und der mir viele nie zuvor gesehene mechanische Karten, oftmals 200 Jahre alt, zeigte – eine brilliante Sammlung ! Bei der Fülle der Veranstaltungen schaffte ich es allerdings nicht, mit allen mir virtuell schon lange bekannten Teilnehmern in ein vertiefendes Gespräch zu kommen. Da ich es auch nicht schaffte zu dokumentieren, füge ich hier einige Links zu Bild- und Filmmaterial an. Zunächst aber die Würdigung von Dug North: http://blog.dugnorth.com/2016/03/automatacon-2016-event-for-automata.html#comment-form
Bilder: 1) FB AutomataCon 2) Brett King 3) Wade Warman Film von Paul Lukas:
Für weiteres Material bitte die Kommentarfunktion benutzen !
Als Gast von Ellen Rixford durfte ich im Anschluß einige schöne Tage in Manhattan verbringen und konnte erstmalig das NYC-Flair dieser quirligen Metropole genießen. Einige der großen Museen waren mein Ziel ebenfalls, so das riesige MET, in dem ich gerade noch am letzten Tag die Ausstellung europäischer Prunkuhren und -Automaten mitkriegte (es gibt dazu einen früheren Blogeintrag ) Mit einem verrückten Zufall komme ich zuende: wir machten einen Ausflug nach Coney Island, genossen bei kaltem Wind die strahlende Sonne am Strand und gingen dann durch den historischen Vergnügungpark . Und just vor der 60 Jahre alten Geisterbahn „Spook-O-Rama“ stießen wir auf Michael und Maria Start, den Weltklasse-Restauratoren mechanischer Kunstwerke aus Schottland, die eine Woche zuvor mit uns Convention-Teilnehmer waren.
(Siehe auch meinen früheren Beitrag vom 18. Oktober 2013: https://spikumech.de/lisa-hix-schreibt-geschichte-amerikanischen-geisterbahnen-dark-rides-cw-16614400 )
Ich hoffe, daß die geneigte Leserschaft die bloglose Zeit bis Anfang April ohne größere seelische Verdüsterung übersteht. Ich melde mich dann Anfang April wieder zurück und wünsche Euch allen ein schönes Hasenfest !
Mechanische Osterkarte aus den 1930ger Jahren. (Quelle mit einem zweiten Foto und der Rückseite)
So hieß die posthume Ausstellung künstlerischer mechanischer Holzmodelle (meist aus den 80ger Jahren) etwa ein halbes Jahr nach dem Tod des Künstlers im „Center for Art in Wood“ in Philadelphia, 2014. Der Filmer John Thornton gibt eine eindrucksvolle Reportage der Vernissage, in der auch Weggefährten zu Wort kommen.
Das führt mich etwa 10 Jahre zurück, als ich mir das Buch „Artful Jesters – Innovators of Visual Wit and Humor“ von Nicholas Roukes kaufte (das übrigens heute in den USA teilweise für unter 5 Dollar zu haben ist !) und dort diese für mich sehr beeindruckende Skulptur von RS sah :
Roy Superior: When Pigs have Wings, or Bringing Home the Bacon as the Crow Flies, 1981, (C) Nicholas Roukes