"secrets and surprises"…

…heißt die Ausstellung, die Schnuppe von Gwinner in ihrer Hamburger Kunsthandwerksgalerie craft2eu bis zum 10.November zeigt. Das Überraschende, es kommen immer wieder weitere Objekte hinzu. 
Das Besondere, es sind viele Automata hauptsächlich aus der englischen Szene dabei  http://www.craft2eu.net/index.php?id=376&L
Um ihr gesamtes Automata-Angebot zu sehen, klicke man auf den Katalog und die dortige
Rubrik „Schön verspielt“ .  Meines Wissens der einzige Ort in Deutschland mit ständigem Automata-Angebot. !  Mit großer Freude entdeckte ich hier auch den französischen Künstler Roland Roure mit  seinen hochpoetischen, zarten mechanischen Schöpfungen. Hab mir mal vor unzähligen Jahren ein kongeniales“ Bilderbuch“ (so der Titel) über ihn gekauft, das heute sehr rar geworden ist (Draier-Verlag )  http://www.craft2eu.net/index.php?id=117&L
Es gab mal vor nicht allzulanger Zeit eine umfänglichere Ausstellung von ihm in Sonneberg, die von einer gymnasialen Jungfilmer-AG (Gymn.Schleusingen/Thür.) gefilmt wurde (6min), siehe hier:
http://www.teevau.de/viewVideo.php?fileID=99 

Pfeifenorgeln in Spielzeugen

Die japanische Firma GAKKEN bietet eine Bird Song Organ an, die bei
Kurbeldrehung eine Zwitschermelodie erklingen läßt (thanks Dug,
via AutomataBlog Dug North) Leider ist die musikalische Qualität
gewöhnungsbedürftig und nicht im Geringsten mit den edlen Schweizer
Vogelstimmendosen zu vergleichen.
http://www.dugnorth.com/blog/2008/09/diy-programmable-bird-song-organ-from.html

Ich erinnere mich an die TOMY Liederpfeiflok aus den 80ger Jahren,
die für mich damals das einzig bekannte Beispiel eines Spielzeuges
mit Pfeifenorgel darstellte. Ich fand jedoch eine neuere technisch gleiche Version einer TOMY-Lok, die hier gesehen und gehört werden kann. Klicke das kleine Päckchen rechts unten und Du hast 8 Melodien zur Auswahl !
http://www.medien-werkstatt.com/home/neckermann/xmas2001/xmasschau2001.htm

Osamu Kanda: zeichnender Automat

Der japanische Künstler Osamu Kanda ist bekannt für seine Holzautomaten mit hohem mechanischen Aufwand, die er genau dokumentiert in Photos, Zeichnungen und Quicktimevideos. Die zweitletzte Arbeit stellt eine Maschine dar, die mit Handkurbelantrieb
eine Zeichnung eines Gesichtes erstellt. Leider erzeugt die imponierende Mechanik mit mehreren Kurvenscheiben im Gegensatz zu den Androiden-Vorläufern des 18.Jahrhunderts aber nur ein undeutliches Bild.
http://www.kandamu.com/page_folder/gallery_folder/henoheno.html

PIE vom Exploratorium San Francisco

PIE (Play-Invent-Explore) ist ein  maßgeblich von Mike Petrich und Karen Wilkinson entwickeltes museumspädagogisches Programm http://www.exploratorium.edu/pie/, bei dem die Teilnehmer in freudvoller Aktion durch spielerischen Umgang zu eigenen Erfindungen gelangen. Eine Auswahl von Aktivitäten hier: http://pie.exploratorium.edu/scrapbook/  Hier entdeckte ich auch den Bau einer
Kettenreaktion in Modulen, die Arthur Ganson schon vor 7 Jahren dort leitete.Leider
ist das Filmdokument sehr undeutlich. http://www.exploratorium.edu/webcasts/ganson/index.html
Nur gute 2 Jahre liegt die Veranstaltung  „Kinetic Contraptions“ zurück, die hier in einer
ausführlichen pdf-Doku einsehbar ist
http://www.exploratorium.edu/pie/downloads/Kinetic_Contraptions.pdf

Thanks Sarah ( via CMT-Blog,  http://www.cabaret.co.uk/blog/ ) !

Philip Lowndes neuester Kurbelautomat

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Philip Lowndes (GB), Automata-Künstler, hat gerade sein neuestes Objekt „A Friendly Gesture“ fertiggestellt. Auf seinen grafisch außerordentlich schön gestalteten Seiten
stellt er es neben vielen weiteren vor:  http://web.mac.com/plowndes/Contemporary_Automata/A_Friendly_Gesture.html
In der Abfolge der recht kompliziert gesteuerten Bewegungen wird eine kleine Geschichte erzählt, wie man auf dem beigefügten Youtubevideo gut erkennen kann.
In der Linkliste  findet man eine komplette Auflistung der namhaften Wooden-Automata-Künstlerseiten:  http://web.mac.com/plowndes/Contemporary_Automata/Links.html