Twisted Toys – Mechanische Kunstwerke aus Plüschtierautomaten

Zur Erfindung solcher Objekte kamen im Mai 2010 22 Künstler und fähige Bastler zu einem Workshop ins EXPLORATORIUM, San Francisco, und bauten ihre Werke aus jeweils gleichen Innereien eines elektromechanischen Plüschtieres in nur 8 Stunden zusammen. Kürzlich erstellte Robert Arnold aus dem damaligen Filmmaterial dieses knapp 6 minütige Video (unbedingt im Vollbildmodus ansehen!) . Wenn man sich die Werke nochmal genauer anschauen möchte, so kann man dies in der Reihe der Einzelvideos der Künstler hier tun:
http://blogs.exploratorium.edu/tinkering/2010/06/06/twisted-toys-results/

Twisted Toys from Learning Studio on Vimeo.

Unter den Teilnehmern waren auch so namhafte Künstler wie Tim Hunkin, Bernie Lubell oder Walter Kitundu.
Thanks to „The Tinkering Studio Blog“

Christopher Deris (USA): Word Extractors

Christopher Deris, aus der Gegend von New Orleans, baute diese hölzerne Kunstmaschine aus zwei Teilen, die mittels Scherendialog(!) kommunizieren.
Wie dieses zu verstehen ist, wird im folgenden Video offenbar:

C.Deris hat weitere 4 kinetische Objekte in seinem Youtubekanal
dokumentiert. Er ist auch Teilnehmer der jährlichen Ausstellung
AUTOMATA in New Orleans, die bald wieder stattfindet (2.-9.April).
Hier der sehr hektisch geschnittene Trailer dazu:

(Thanks to Dug North)

‚Blödes Orchester‘ im Hamburger MKG

Noch bis 30.April führt diese akribisch orchestral geordnete Installation von historischen Haushaltsgeräten im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe ihre automatische Sinfonie vor. Das Werk des Dirigenten, Cembalisten und Komponisten Michael Petermann ertönt 15 Minuten nach jeder vollen Stunde für 35 Minuten.

MKG_BlödesOrchester_Ausstellungsansicht_12
Blödes Orchester, Ausstellungsansicht, Foto: Dennis Conrad

Ein edel gefilmtes Video zeigt einen Ausschnitt des spielenden Orchesters
dreieinhalb Minuten lang. 8 Jahre lang arbeitete Petermann an diesem Mammutwerk mit 150 „Instrumenten“.

Blödes Orchester from white tube on Vimeo.

Sergio proudly presents: Crankahead Automata Contest Winners

Sergio Pinese (CH), hat nun die Gewinner des Wettbewerbs bekanntgegeben (siehe auch seine Webseite Crankahead ):

Kategorie A(cademy): für Andrew Kaye, Queens,NY,USA
eingereicht: The Loan Applicant (siehe Abb.)

andrew kaye
Congratulations for the prize „Lord of the Mummy Wrappings“ by Matt Smith

Kategorie B(oom): für Pablo Lavezzari, Cordoba, Argentinien
eingereicht: „Show me Your Feelings“

pablo lavezzari
Congratulations for the prize „Crankahead“ by Sergio Pinese

Kategorie C(rank): für Dave Johnson, San Francisco, CA, USA
eingereicht: Sisyphus in Hiding

dave johnson
Congratulations for the challenge trophy (til the next contest) „The loveted Electric Charrot“ by Paul Spooner

Kategorie D(ecelerator): für Sarah Bunker, England
eingereicht: Melting Snowman

sarah bunker
Congratulations for this added new prize,(not yet) made by Sergio Pinese.

Gina Kamentsky (USA): The silent partner …

ist eine kinetische Wandskulptur, die Gina Kamentsky vor Kurzem fertiggestellt hat. Das Verfolgen der Bewegungen und ihre mechanischen Umformungen in einer Art kinetischem Spiel bietet einen großen Reiz, wobei oft auch eingeabeitete Relikte unserer dinglichen Umwelt zu entdecken sind.

silentPartner


GK beschreibt auch ausführlich den Herstellungsprozeß vieler Werke in ihrem Blog „On the Workbench“
http://ginakamentsky.com/wordpress/

Eine witzige Collage zwischen einer Reportage in einer amerikanischen Maschinenfabrik der 50ger Jahre und Objekten ihrer Mechanical Confections
zeigt dieses Video:

15.2.11: Jetzt gibt es die allerneueste Arbeit von GK „Engine Room“ auf Video.
Wieder eine Wandskulptur, deren Kurbelantrieb ein abstraktes mechanisches Theater startet:


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Tauba Auerbach(USA): AUERGLASS

Die Künstlerin Tauba Auerbach aus San Francisco entwickelte mit Cameron Mesirow diese Orgel, die dann von einer New Yorker Orgelbaufirma gebaut wurde und als Besonderheit nur im Duo gespielt werden kann, da ein Pedal jeweils das Gebläse für die gegenübersitzende Person in Bewegung versetzt.
Dieser Zusammenhang wird sehr sinnfällig am Schuhdesign(!) der beiden Künstlerinnen.