Cecilia Schiller: Il Mago

Cecilia Schiller’s neuestes Automatenwerk ist ein Überraschungsgeschenk, das für den 90jährigen Künstler Cy de Crosse von seiner Ehefrau Paula in Auftrag gegeben wurde. Im Begleittext des FBautomata… heißt es dazu :

„Cy is an amazing multi-talented artist and Paula wanted the piece to reflect the history of his storied career. I met her on the sly and she took me to his studio while he was away. I was surprised by the diversity of his work and by the fact that many of his sculptures shared some of the themes and a sense of humor apparent in my own work. I recognized a kindred spirit.The very first image Paula showed me was a self-portrait by Cy of himself as a multi-armed magician. As a youngster Cy dreamed of becoming a magician and in my opinion, became one as a professional artist. Cy’s self-portrait was lively and perfect for translating into an automaton. As I delved in a little deeper I found other imagery I wanted to include, such as: The Roman-Greco backdrop representing Cy’s home-away-from-home, Florence, Italy; the owl was the mascot for his business; the military figures marching across the cornice are taken from his machine series of photographs; the perspective floor and yellow back wall of the gear understory were inspired by another recent painting by Cy, “the Idea Brain”. Virtually every part of this automaton has a reference to some part of Cy’s career, the hypnotic pinwheel is representative of his time as an ad-man convincing us to use “foaming bubbles” or eat Pringles! Even the gears are cut with imagery that references his artwork.“

Il Mago, An Automaton by Cecilia Schiller

North House Woodworking instructor Cecilia Schiller crafted this incredible Automaton. Her description and the wonderful story behind it follows. See more of Cecilia's work at her website: https://ceciliaschiller.com/Learn more about her upcoming courses at North House: https://northhouse.org/instructors/cecilia-schiller______________________________IL MAGO(The Magician)Created by Cecilia SchillerIL MAGO was a surprise gift from Paula DeCosse to her husband Cy to commemorate his 90th birthday. Cy is an amazing multi-talented artist and Paula wanted the piece to reflect the history of his storied career. I met her on the sly and she took me to his studio while he was away. I was surprised by the diversity of his work and by the fact that many of his sculptures shared some of the themes and a sense of humor apparent in my own work. I recognized a kindred spirit.The very first image Paula showed me was a self-portrait by Cy of himself as a multi-armed magician. As a youngster Cy dreamed of becoming a magician and in my opinion, became one as a professional artist. Cy’s self-portrait was lively and perfect for translating into an automaton. As I delved in a little deeper I found other imagery I wanted to include, such as: The Roman-Greco backdrop representing Cy’s home-away-from-home, Florence, Italy; the owl was the mascot for his business; the military figures marching across the cornice are taken from his machine series of photographs; the perspective floor and yellow back wall of the gear understory were inspired by another recent painting by Cy, “the Idea Brain”. Virtually every part of this automaton has a reference to some part of Cy’s career, the hypnotic pinwheel is representative of his time as an ad-man convincing us to use “foaming bubbles” or eat Pringles! Even the gears are cut with imagery that references his artwork.

Gepostet von North House Folk School am Montag, 6. April 2020

Eierautomat mit Hühnerswing

Heute las ich in Atlas Obscura den neuen Artikel über 10 ungewöhnliche Verkaufsautomaten. Darunter auch den der kalifornischen Hühnerfarm Glaum Ranch

Hier gibt es nach der Bezahlung  und Eierausgabe  ein kurzes mechanisches Theater, in dem eine Reihe von Hühnern zur swingenden Melodie  Glenn Millers „In the Mood“ tanzt !


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Ionee Trapeze

US East Coast Entertainer Max Droge hat gerade dieses Video-Schätzchen eines mechanischen Reckturners herausgebracht, zu dem er im FBautomata… noch weitere Infos erfragt. Was direkt aus dem Video erfahrbar ist, es handelt sich um eine Vorstellung aus Caesar’s Palace , Las Vegas, (1976 ?). Der Vorführer  Alain Cabooter (Dank für diese Auskunft  an Kevin Wright) ist der Schöpfer und Spieler dieser Figur Ioni . Er hat 10 Jahre für die Fertigstellung gebraucht.  Eine ähnliche Figur aus den 50ger Jahren findet sich im Münchner Stadtmuseum, die ich hier vor etwa 4 Monaten erwähnt habe.


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Haruki Nakamura (JP): Helical Transformer

Ein neues Werk des namhaften japanischen Papiermechanik-Künstlers  Haruki Nakamura, jedoch kein Papierfaltobjekt, sondern ein 3-D-gedrucktes Plastikobjekt. Welche Komplikation ! Leider fand ich keine Zusatzinfos.


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RIP: Little Richard

Heute früh starb Little Richard im Alter von 87 Jahren. Manche sagen, er sei der Erfinder des Rock ’n Roll. Sein ekstatischer Gesangsstil in Zusammenspiel mit hart rockendem Piano und den E-Gitarren und Saxophonen der Begleitband brachten den Big Bang in die damalige populäre Musik. Ich war 16 Jahre alt , als 1957 sein Lucille herauskam.


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Im gleichen Jahr hatten die Everly Brothers mit dem gleichen Song einen großen Erfolg, für mich jedoch ein fade Musiksauce im Vergleich mit der kochenden schwarzen Rock ’n  Roll Musik.

Tom Haney: Interdependence und das Spiel „Tivoli Akrobaten“

In diesen Tagen wurde dieses Spitzenobjekt des bekannten  Automatakünstlers aus Atlanta, Georgia, fertig. Es ist eine Art Kugelbahn, bei der im Abwärtslauf jede Figur im Kippen  die Kugel zur tiefer liegenden Figur weiterreicht.  Ein verborgener Lift bringt die Kugel zurück auf den obersten Punkt zum erneuten Start.  (Ergänzung vom 9.Juli 2020:)


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https://www.tomhaney.com/


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Das gleiche Prinzip gibt es bei einfachen Holzspielzeugen, so z.B. mit Kippbechern oder figürlich mit Vögelchen, die die Kugel mit ihrem Schnabel fangen und kippend weitergeben.

Ein schon 120 Jahre alten Vorläufer gab es in Frankreich: „Tivoli des Acrobates“, ein Glückspiel, welches die von der Kugel erreichten Punkte zählte (siehe Abbildung)

Von diesem Spielzeug und auch dem  bei Rodney Peppé beschriebenen Tivoli Akrobaten („Bewegliches Spielzeug“, 1981) war ich so inspiriert, daß ich ein Werkprojekt für meine Schüler des 5.Schuljahrs daraus machte. Si sollten sich jeweils einen Akrobaten nach Vorlage aus Sperrholz sägen und die Formwerkzeuge für eine Kunststoffschale als Kugelfang erstellen und zur Formgebung benutzen (Tiefziehen). Der letzte Schritt war die Montage jedes Akrobaten an ein langes Brett, die so zu geschehen hatte, daß die Kugel fehlerfrei überreicht werden konnte.

(Die letzten drei Fotos zeigen Abbildungen aus meinem Buch „Mechanische Spielobjekte und Automaten“, 1987)

 

 

 

Neil Hardy (UK): Rover and the Hen

Neil Hardy gehört zu den Klassikern der englischen Automataszene. Humorvoller und sehr gut umgesetzter szenischer Bewegungsablauf bei einem Automaton, dessen Video auch schon 10 Jahre alt ist .

 


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Neil Hardy wird auch bei der Kunsthandwerksexpertin von europäischem Rang,  Schnuppe von Gwinner (Leipzig) erwähnt. Sie betreibt dort den Laden craft2eu , der u.a. auch ein Angebot von  Werken der Automatisten der englischen Szene enthält, hier ihr Hardy-Text dazu: https://craft2eu.net/de/artists/neil-hardy

Morris Museum: Guinness Collection of Automatic Musical Instruments and Automata

Ein sechseinhalbminütiger Überblick über diese prachtvolle Sammlung in Morristown, New Jersey, USA . (Via the Starts, The House of Automata in FBautomata…)


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Masafumi Nakayama: Schaukel

Ein Bravourstück ! Die Schwingbewegung wird forciert durch die rhythmische  Absenkung der Hüfte , ganz der Wirklichkeit nachempfunden ! Leider habe ich nichts Näheres über den japanischen Automatisten gefunden. Jedoch ist der YT-Kanal recht reichhaltig.


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