Laurent Bigot (FR): Le petit Cirque

„Der Tüftler Laurent Bigot ist der Direktor eines ungewöhnlichen Zirkus: Seine zerbrechlichen Artist*innen aus Holz, Plastik und Federn tanzen übers Seil, kreiseln durch die winzige Manege, klettern steile Wände herab – und erzeugen dabei rätselhafte, sphärische Klänge. Ein Lufthauch oder ein Schnipsen genügt, und schon vibriert die mit zwölf Mikrofonen verstärkte Bühne. In dieser verblüffenden Theaterminiatur beeinflussen sich Musik und Objekt gegenseitig und vollführen filigrane und überraschende Kunststücke. Ein großes Musik- und Theatervergnügen zum Genießen mit allen Sinnen!“ (Die Schaubude, Berlin, Mai 2018)

Keith Newstead : Robot and Scientist


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Ein neues Stück höchster Automatakunst bietet uns Keith Newstead mit dem Automaten im Automaten, das er im Auftrag eines Privatkunden schuf.  Es erinnert mich vom Konzept her an die alte Barecat von Paul Spooner, die zum Icon vom CMT wurde.


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Gioacchino Salvatore Grieco: Sisyphus

Griecos Eintrag ist schon eine Weile her. Er hat dieses Thema , das unter Automatisten nicht unbekannt ist (Ich meine, Dave Johnson hätte es zum erstenmal gebracht), mit Bravour gemeistert. Ich habe den süditalienischen Künstler kürzlich vor zwei Wochen erstmalig erwähnt.

Un cordiale saluto. . . . condannato a spingere una grande pietra.

Gepostet von Gioacchino Salvatore Grieco am Mittwoch, 19. Juli 2017

Und noch einen Kugelrundlauf mit interessanter Hebevorrichtung durch schrittweises Steigen:

Un cordiale saluto ☺

Gepostet von Gioacchino Salvatore Grieco am Dienstag, 24. April 2018

Der Holzweissig-Katalog von 1898 – eine Fundgrube für den Automatenhistoriker

Ein Original  dieses Katalogs der Leipziger Fabrik  und des Großhandels für  Musikwerke und Automaten 1898, Ernst Holzweissig Nachf., wird es  im Antiquariat wohl höchst selten geben, jedoch gab es Reprints. Einer , den man jetzt noch im Web finden kann (siehe oben), wurde vor nun 21 Jahren bei Theriault’s Goldhorse Publishing, USA,  mit 439 Seiten herausgebracht und wird heute hier für lachhafte 5 Dollar verramscht. Will man diesen jedoch über Eurobuch.com hier kaufen, kann man durchaus mit den horrenden Portokosten aus den USA  80 Euro loswerden.

Hier das Inhaltsverzeichnis (kurz) und dann folgend ein alphabetischer Artikelkatalog, der noch weitere 3 hier nicht abgebildete Seiten hat.

Gleich auf der Seite 1 findet man „Holzweissig’s Musik-Automat ‚Leipziger Chocoladenmühle‘„, der 270 cm hoch  und 75 cm breit ist. Dazu heißt es:   „Nach Einwurf einer 1o Pfennig-Münze spielt das Musikwerk (156 Töne, Kalliope-Werk, mit auswechselbaren Metallnoten von 58 cm Durchmesser), die Flügel der Mühle drehen sich, rechts öffnet sich eine Thür, und eine kleine herauskommende Figur (Conditor) trägt auf dem Kopfe eine Tafel Chocolade. Nach Abnahme der Chocolade verschwindet der Conditor wieder durch eine andere Thür in das  Innere der Mühle. “

Impressionen vom 5. diesjährigen Karnevalszug in Viareggio

Ein knapp 8-minütiger Zusammenschnitt bietet Impressionen dieser einzigartigen Karnevalparade in Viareggio mit riesigen prächtigen Skulpturen und ihrer diffizilen mechanischen Animation. Für mich die besten Karnevalszüge in der Welt !


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(aus dem YT-Kanal  von „Ale Dpl“ mit zahlreichen weiteren Videos aus dem Karneval von Viareggio)

The Laissez Boys from New Orleans

Die Laissez Boys sind eine Gruppe, die sich ihre bequemsten Sessel zu fahr- und steuerbaren Vehikeln umgebaut haben  und dabei nicht an ausgefallenem Accessoire gespart haben. In den letzten Jahren sind sie Teilnehmer der beühmten Karnevalsparaden von New Orleans. Das französische Laissez Boys … klingt wie Lazy Boys !  http://www.laissezboys.com/


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Duke University: The Very Loud Chamber Orchestra of Endangered Species

Duke University, Durham, North Carolina:  The Very Loud Chamber Orchestra of Endangered Species is a performance of music, art and science created by two Duke doctoral students. It was created to shine light on issues surrounding the environment and endangered species.

(Via FB „See Yourself Sensing“)


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Thompson Woodworks Wellness Sessel

Der etwas andere Holzwerker aus dem Raum Detroit legt mit dieser Konstruktion erneut eine Contraption vor, die ganz in die Reihe früherer lustiger Erfindungen passt:


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Der „Ultimate Backscratcher Chair“ kann darüber hinaus auch noch die Fußsohlen und den Kopf massieren.

Kompilation ausgefallener Technologien und Automation aus Fernost

Es fängt ja gut an mit den figürlichen Käseraspel- und Kräuterhack-Robots… und geht noch 7 Minuten so weiter !  (Via Deden Nurjaman, FBautomata…)

Wow!! Best Technology For Present Day!! Amazing!!

Wow!! Best Technology For Present Day!! Amazing!!========================================WOW!! Teknologi JAMAN NOW!!

Gepostet von Information Station am Samstag, 29. Dezember 2018

Instrument „Nürmbergisch Geigenwerck“ (1575)

Dieses Instrument begegnete mir heute erstmalig via Web in dem informativen Artikel darüber von Katharina Preller auf der Webseite Kosmos Praetorius . Es ist eine eigenartige Mischung aus Cembalo oder Clavichord und Geige/Drehleier. Der Nürnberger Instrumentenbauer Hans Haiden erfand und baute es zum ersten Mal 1575 und verfeinerte seine Konstruktion in den Folgejahren. Von den 23 Instrumenten, die er baute und die sich nur sehr reiche Leute leisten konnten (auf seiner Lieferliste standen u.a. die Fuggers und die Medicis und dann auch Kaiser Rudolf II), ist kein einziges mehr erhalten geblieben.

Im zweiten Band von Michael Praetorius‘ Syntagma Musicum von 1619/20 gibt es eine Abbildung dieses Instruments:

Katharine Preller schreibt zum Mechanismus des Instruments:  „Das Geigenwerk ähnelt zwar äußerlich einem Cembalo, sein Klang aber lässt sich am ehesten mit dem eines Gamben-Consorts vergleichen. Wie der Name erahnen lässt, werden die Saiten tatsächlich gestrichen. Der Spieler tritt beständig ein Pedal, um damit ein großes Rad zum Drehen zu bringen, das durch die Übertragung auf verschiedene Rollen wiederum fünf oder sechs kleine Räder antreibt. Wenn man nun eine Taste drückt, wird die zugehörige Saite an das jeweilige kleine Rad gedrückt und somit angestrichen“  In dem Wikipedia-Artikel zu Hans Haiden finden wir ein Nachfolgerinstrument von 1625 aus dem Brüsseler Instrumentenmuseum, wo die Rädermechanik sehr deutlich zu sehen ist.

Hier nun eine Hörprobe auf einem modernen Nachbau  dieses Instruments durch Slawomir Zubrzycki  aus Krakau mit alter Musik, eine Weltpremiere:


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