Steampunk-Café Enigma in Rumänien

Wie COLOSSAL berichtete, wurde in der neben Bukarest zweitgrößten Stadt Rumäniens, Cluj-Napoca in Siebenbürgen, das Café Enigma eröffnet, das nur so strotzt vor Mechanik. Von kinetischer Dezenz kann da keine Rede sein. Aber schaut selber:


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2D House: Isaac Newton vs Rube Goldberg

Dieses Video sah ich schon vor fast drei Jahren, meine es auch publiziert zu haben, finde es aber nicht mehr. Somit hier nun ein neuer Anlauf mit einem Video, in dem durch verborgene Magneten oder weitere visuelle Tricks physikalische Gesetze aufgehoben erscheinen:

Isaac Newton vs Rube Goldberg from 2D House on Vimeo.

2D House ist eine Werbefilmfirma in Toronto, die sich auf die Entwicklung von Equipment für besondere visuelle Effekte spezialisiert hat, so u.a. auch auf RG-Installationen. Hier eine weitere:


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Roger Titley’s Creatures

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Gottesanbeterin (praying mantis) in Riesengröße

Roger Titley aus Südafrika entwickelte das Konzept für seine Kreaturen aus Schaumstoff so, daß zunächst in einem Workshop interessierte Personen unter Anleitung und mithilfe von Schablonen die Kunststoffteile ausschnitten und zusammensetzten. Wie Puppenspieler konnten sie nun die Figuren anlegen oder führen, sodaß die Figuren in möglichst naturgetreue Bewegung versetzt wurden. Der zweite und dann öffentliche Teil der Veranstaltung war ein Umzug mit all den
erarbeiteten Figuren. Die Aufnahmen stammen von dem Klangwolke-Festival im österreichischen Linz 2009.
Hier zunächst die Herstellung im Workshop:


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Und hier der abschließende Umzug der Kreaturen:


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L’ossuaire dégingandé (Lille FR) – ein mechanisches Theater mit Tierskeletten

Diese Schau habe ich irgendwann in archaischer Vorblogzeit schon einmal gesehen und nun ist sie mir wieder in dieser Liste begegnet. Es handelt sich um einen Beitrag von METALU für die europäische Kulturhauptstadt Lille(FR)im Jahre 2004. Sie bekam den Background einer fiktiven archäologischen Entdeckung, siehe die zugehörige Webseite: http://ossuaire.free.fr/


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Der Schöpfer der morbiden Marionettenautomaten ist Alain Terlutte, im Hauptberuf Informatikprofessor an der Universität Lille, dem „chinz“ in diesem Video einen Besuch abstattet:

Ein neuer Film von Philippe Lespinasse über 5 L’Art Brut Künstler

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In dem 66-minütigen Opus „Andre et les Martiens“ des französischen Dukumentarfilmers wird über die 5 Künstler Andre Robillard, Paul Amar, Richard Greaves, Judith Scott und Andre Pailloux , dessen „Windpark“ ich schon früher hier erwähnte, berichtet. Einen Trailer und nähere Infos zum Film gibt es beim Produzenten: http://www.cp-productions.fr/spip.php?article128.
(Via L’Art Brut Blog „Le Poignard Subtil“)

Fernand Chapet: Parc des automates. Ein Outsider-Environment in der Bretagne

Fernand Chapet, ein hochbetagter Elektriker im Ruhestand, schuf diese Art-Brut-Attraktion in der Nähe von Saint Malo. Wie öfters in Frankreich finden wir hier geballt naiv-figürliche Skulpturen, die entweder mit Windkraft oder Elektromotor angetrieben werden. Im Blog
Outsider Environments Europe gibt es eine ausführlichere Beschreibung.


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Paul Spooner: 2 Dogs that meet on a regular basis

Das neueste Kurbelkunstobjekt hat einen mathematischen Hintergrund mit einem Getriebe, das die beiden Hunde in ungleichmäßigen Schritten weiterdreht und sie nach 20 Umdrehungen wieder
in die Startposition bringt (Schnauze an Schnauze). Darüberhinaus ist das Material doppelt
recycelt, wie die CMT-Information berichtet.


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Nachtrag: In Philsings Blog LEZARD MECANIQUE finde ich Paul Spooners mathematische Erklärung des Getriebes, die auf das kleinste gemeinsame Vielfache (KGV) zurückgeht. Ich habe das kleine
Bildchen beim CMT einfach übersehen:

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(Photo CMT)

Paul Spooner: Little Reinhold’s Wonderful Sausage Machine

Es handelt sich hier um einen kürzlichen Nachbau eines älteren Modells aus der Ausstellung „A Day at the Butcher’s“ von 2004 in London (siehe auch den damaligen Katalog ),die noch früher inspiriert wurde durch Fleischerladenmodelle des Bethnal Green Toy Museums in London.

In der FB-Fotoseite vom CMT heißt es dazu:
„In late 2002 Paul Spooner suddenly started making mechanical butcher’s shops, thinking they could express everything he had to say about everything. This exhibition showed the results.“


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Paul Spooner schrieb dazu im oben erwähnten Ausstellungskatalog:

“All these butcher’s shops deal with the proposition that there must be more to life than eating or being eaten. We all know that reality is infinitesimally graded between completely nice and completely nasty, but for the sake of art, this piece is strictly partitioned horizontally with a horrid basement and a lovely upper realm. I was thinking while made it of the works of H.H.Hoffmann, the author of the Struwwelpeter stories, in which justice is
mercilessly done to children who behave badly: play with matches and get burned so a cinder, suck your thumbs and have them chopped off. Hoffmann also gave us the story of
Little Reinhold, a most syrupy tale about a poverty stricken woman falling asleep on Christmas Eve at the bedside of her dying child. I was given the book for my third birthday
and thought it embarrassingly wet. The scene at the top of this machine shows poor Reinhold, watched by his adoring parents riding the Kind Uncle Carousel. Their hearts are
bursting with love.”

(Thanks for the proceeded infos to Sarah Alexander, CMT)