TR’s neuester Paukenschlag: Dampf-Specht mit Heronsballantrieb !
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TR’s Webseite: http://www.ars-vaporis.de/
Spiel und Kunst mit Mechanik II
-Dieser Blog bearbeitet Informationen, Medien und Links zu bewegten Skulpturen (Kinetische Kunst), Kugelbahnen, kuriosen Maschinen, Automata und Papiermechanik. – This blog is devoted to the subject of Kinetic Art, Rolling Ball Sculptures, Automata, weird machines and wooden and paper mechanics.
TR’s neuester Paukenschlag: Dampf-Specht mit Heronsballantrieb !
TR’s Webseite: http://www.ars-vaporis.de/
Die englische Autorin besucht mit ihrer Familie das MAD Museum in Stratford upon Avon und beschreibt dies mit vielen Fotos in ihrem Blog „The Quirky Parent“
Dabei zeigt sie auch „The Kitchenator“, eine Kugelbahn des Museumsgründers Richard Simmons
vollgepackt mit Küchenutensilien! Inspiriert vom Museum baute die kleine Tochter zuhause direkt ihre eigene Kugelbahn, die sie im Video erklärt (siehe Cl.Potters Blog).

(Via FB MAD-Museum)
Leider erfuhr ich erst heute von dieser Ausstellung, die im Rahmen der jährlichen „Local Heroes“ zwischen 11.Nov. und 14.Dez.2014 in der Kunsthalle Faust in Hannover lief. Ich nenne dazu die Kunsthalleninformation hier und einen Zeitungsbericht hier . Und vorallem ein Video von der Schau:
Bei Larry Seidman erschien heute eine „neue“ Ziehstreifenkarte eines Tanzgeigers, die einige
Jahrzehnte vor Lothar Meggendorfers bekanntem Ziehbild von 1890 erschienen ist und von der man mit hoher Wahrscheinlichkeit annehmen kann, daß Meggendorfer sie gekannt hatte und davon inspiriert wurde. Larry hat freundlicherweise uns auch noch die Mechanik der Rückseite als GIF gezeigt:

und

Für den späteren Tanzmeister von Meggendorfer gab es eine Renaissance ab ca. 1980, wo der Schreiber-Verlag, Eßlingen, innerhalb seiner Reihe TED AKTIV einen Ausschneidebogen herausbrachte. Zum zweiten Mal taucht er in dem amerikanischen Ziehbilderbuch „The Genius of Lothar Meggendorfer“ 1985 auf und zum dritten Mal 1993 als Reprint vom 1890 erstmalig im Schreiber-Verlag erschienenen „Lustiges Automaten-Theater“

Hildegard Krahé zählt den Tanzmeister zu den ausdrucksvollsten Ziehbildern Meggendorfers.
Sie schreibt im Anhang zum Automaten-Theater-Reprint: „…Geradezu unnachahmlich sind Mimik und Gestik des Tanzmeisters aufeinander abgestimmt: bewegt man den Ziehstreifen, greift er in die Saiten. Dabei verschließt er verzückt die Augen und läßt die Kinnlade fallen, während das vorher überkreuz gestellte Bein zu einer tänzerischen Pose ausholt. Fast kommt es einem so vor, als hätte Meggendorfer eine Melodie mit eingebaut, die unhörbar mitschwingt.“

Ulli Tietz aus Recklinghausen hat sich mit der Geschichte des papiermechanischen Tanzmeisters
intensiv befaßt und wird seine Erknntnisse in einen Artikel fassen, der in der Movable Stationery, dem zentralen Organ der ehrwürdigen Movable Book Society, erscheinen wird.
Ein modifiziertes Theo-Jansen-Getriebe erzeugt eine recht natürliche Galoppierbewegung beim Pferd. Der japanische Künstler ist mir namentlich nicht bekannt. Es lohnt sich auch seinen Youtubekanal durchzuschauen: http://www.youtube.com/channel/UCt_BQNupde9Qducxdk28huA/videos
The Naughty Nineties pop-up book prototype from Lesley Kaiser on Vimeo.
Die Neuseeländerin Lesley Kaiser, Buchkünstlerin und Communication Designer, kam 1981 mit diesem Prototyp für ein Pop-up-Buch zur Frankfurter Buchmesse, um es einem Verlag anzubieten. Ein Jahr später kam es heraus und wurde mit über 300.000 Auflage zum Welterfolg.
Hier einen Einblick in die Printausgabe mit vielen GIF-Animationen:
http://www.brainpickings.org/2012/07/12/the-naughty-nineties-pop-up-book-for-adults-only/
Die deutsche Ausgabe hieß „Galante Augenblicke“
Sie können nicht einfach die Audiodimension eines Kunstwerkes wegschneiden und Pausenfüllermusik darüberlegen, wie Sie es im Falle des Baseler Maschinenkünstlers Martin Müller mehrfach getan haben ! Hier Beispiele:
oder
http://www.youtube.com/watch?v=1dHB6O8rfIs#t=11
Rube Works: The Official Rube Goldberg Invention Game from Unity Games on Vimeo.
Man kann sich das Spiel für Computer oder Smartphone auf der Rube Goldberg Seite herunterladen: http://rubegoldberg.com/