Jan Svarovsky(CZ): Automata

automata
(Museumsplakat)

Wie ich bei Facebook sah, stellt der Tscheche Jan Svarovsky im Museum Benatky (ca.30km nordöstlich von Prag) seine 20 Holzautomaten aus, von denen einige durchaus von der englischen Szene inspiriert wurden, namentlich Peter Markey. Eim gut gefilmtes Video gibt alle Arbeiten in Bewegung wieder:


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Einzigartiger Scheibenlift in Kugelbahn von Hanns-Martin Wagner als Blickfang in der Messe Nürnberg

Auf der gerade zu Ende gegangenen SPS IPC Drives, der in Europa führenden Messe für elektrische
Automatisierung, zeigte die Firma für Antriebs- und Steuerungstechnik AMK aus Kirchheim/Teck als Hingucker eine von meinem Freund HaMa Wagner entwickelte Kugelbahn mit einem ganz besonderen Lift aus 4 Scheiben mit jeweils zwei gegenüberliegenden Mitnehmeröffnungen.

HaMa teilt dazu mit:“Der Motor 1 des Scheibenliftes ist dann so programmiert, dass er eine halbe Umdrehung mit z.B. (500 U/min.) macht und an den zweiten Motor das Signal für die Übergabe gibt. Der macht dann auch seine halbe Umdrehung, etc. Die Kugel wird nicht nur von den Scheiben geführt, sondern auch von zwei aussen liegenden Scheiben. Die Übergabe funktioniert nur durch die Synchronisierung und durch das Tempo. An den Übergabestellen ist die Kugel seitlich nicht geführt, würde also wie ein stillstehendes Fahrrad aus der Fahrrichtung rauskippen.“


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Automatisches Zweimann-Orchester aus den 30ger Jahren


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Dieses Orchestrion stammt aus einer reichhaltigen Kollektion, die jedoch nur virtuell dokumentiert wird und bei der weder Sammler noch Standort angegeben ist: Mechanical Entertainment Museum . Die Webseite ist allerdings recht unglücklich gestaltet, da die Exponate durch Fenster huschen und somit kaum in Ruhe anzusehen sind. Außerdem gibt es fast keine näheren Infos zu ihnen. Nach etwas Googeln fand ich zwei hilfreiche Links:
1) http://www.boite-accordeon.com/galerie3.html
2) http://www.mmdigest.com/Archives/Digests/200607/2006.07.24.05.html
Ein ganz ähnlicher Automat erzielte vor knapp 3 Jahren einen Kaufpreis von ca. 120.000 Euro.

Die goldbergeske Frühstücksmaschine in Chitty, Chitty, Bang, Bang

Nach der herzerwärmenden Songszene „You Two“ des Musicals von 1968 kommt bei 1.45 diese wirklich abenteuerliche Frühstücksmaschine zur Anwendung:


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(Via FB Sheldrake Press)

Anmerkung nachträglich: Wie ich heute erfuhr, ist die Frühstücksmaschine vom unsterblichen Rowland Emett, der es eigentlich gar nicht nötig hätte mit Rube Goldberg oder Heath Robinson
verglichen zu werden. Ich erinnere an die große Ausstellung in Birmingham, die im September zuende ging und in „Daily online“ am 5.Mai mit prächtigem Bildmaterial gewürdigt wurde.

"Very Heath Robinson"…

Untertitel: -A comprehensive compendium of his commercial art-, ist ein repräsentatives Buch über Heath Robinson, was der Verlag Sheldrake Press im Herbst 2015 herausbringen will. Es sollte mit der Eröffnung des neuen Heath Robinson Museum zusammenfallen, welches in Pinner, einem Vorort im Norden Londons entstehen soll.

http://www.sheldrakepress.co.uk/images/stories/ais-pdfs/Very_Heath_Robinson_AIS.pdf

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Dave Dumbrell (Kanada): The Job

Dave Dumbrell findet ein gutes Bild für stumpfsinnige und sinnlose Arbeit in einem Bürojob und setzt das mit seiner ausgereiften und präzisen Mechanik um. Hier sind meine früheren Beiträge zu Automata von ihm: 30.1.2013 und 29.8.2014


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Geballte Wellpappenkreativität in Amersfoort(NL)

Im Programm des Streetart Festivals SPOFFIN im vergangenen September in Amersfoort war auch die Truppe Cardbordia unter der Leitung von Sergey Korsakov, die als Ergebnis eines Workshops
„Dream Machine“ für Wellpappenskulpturen einen fulminanten Umzug beisteuerten.

Cardboardia parade on Spoffin (NL) from Stories from Cardboardia on Vimeo.

(Via FB Papiertheater Kölner Kästchentreffen)

Gabriel Möhring(CH): IOA

Heute Nacht lief im WDR „kurz und schön 2014“, eine Sammlung von neuen Kurzfilmen. Darunter auch der mehrfach ausgezeichnete oben genannte von Gabriel Möhring, den er als seine Examensarbeit an der Hochschule Luzern drehte. Inhalt: eine Sprechmaschine für Vokale beschreibt in einem Monolog ihre elende Existenz als Werkzeug eines despotischen Gesangslehrers (eine weitergehende Deutung liefert die Hochschulseite ) Im Abspann sagt Möhring auch Dank an Dr.Marage aus Paris, dessen Sprechmaschine für Vokale (1909) in dem berühmten Kupferstich von Poyet uns überliefert ist(siehe unten):

http://vimeo.com/74311542

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(Quelle: siehe erster Link)