Sobranie Museum Moskau mit Automata Ausstellung

Dieses relativ junge Museum, das eine unglaubliche Sammlung des russischen Geschäftsmannes David Jakobaschwili beherbergt, hat momentan eine Ausstellung der allerfeinsten Exponate des Golden Age of Automata. Im Infotext heißt es u.a.  darüber (2.Video): „Die Themenausstellung „Parade-allé!“ ist den Pariser Automaten des späten 19. bis frühen 20. Jahrhunderts und den legendären Zirkussen dieser fernen Ära gewidmet. Die Ausstellung präsentiert 24 Automaten aus der Museumssammlung Collection. Die meisten von ihnen wurden noch nie der Öffentlichkeit gezeigt. Der zweite Teil der Videotour stellt die Geschichte der Herstellung von Automaten, ihre Eigenschaften und die Gründe für eine so große Popularität in der Öffentlichkeit vor.“       

 Im Youtubekanal des Museums finden wir zwei Videos darüber:


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Die Webseite des Museums hat dankenswerterweise noch eine englische Version, die für uns nicht mit der kyrillischen Schrift Vertrauten einen guten Zugang bietet . Vorbildlich ist die Dokumentation der Exponate in einem riesigen Bilderpool, der vielfach mit Videos für die  Präsentation beweglicher Objekte ausgestattet ist !

Beschreibung des Museums durch das Moskauer Tourismus Büro (deutsch):  https://moskultinfo.wordpress.com/2019/06/01/neues-museum-sobranie/

Webseite (in englisch):  https://mus-col.com/en/

 

Die Kasperlmaschine von Paul Skrepek

In dem wundervollen „Maschinenbuch“ von Gottfried Hattinger kann man die ausgefallensten Objekte unserer Szene finden , so auch die Kasperlmaschine des Wiener Musikers, die er zusammen mit Andreas Platzer baut. Ich zitiere den Anfang des dazu-gehörigen Artikels: „Manchmal fungiert eine harmlose Bastelei als Auslöser für eine obsessive Beschäftigung, die sich durch viele Jahre hinzieht. Im Falle des Musiker Paul Skrepek ist es eine Kasperlfigur, der er das Trommeln beibringt. Während der folgenden 25 Jahre entwickelt sich ein komplexes Klangorchester, …“


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Österreichische Privatiers knobeln an Perpetua Mobiles (ORF 1979)

Eine Reportage des österreichischen Fernsehens ORF von 1979  stellt drei Personen vor, die an Konstruktionen  arbeiten, die ihnen die dauernde Bewegung liefern sollen, ohne Zusatzenergie einzubringen. Daß die Physik die Unmöglichkeit dieses Unterfangens längst bewiesen hat, kümmert sie nicht.


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Tim Rowett führt St.Leger Automata-Miniaturen vor.

Tim Rowett (Grand Illusions, UK) ist ein Bewunderer und Sammler auch dieser Automata-Winzlinge des Künstlerpaares St.Leger (UK).   Nun ist aber Laurence gestorben und zum Andenken an ihn führt er einige Objekte seiner mit über 50 Stück reichhaltigen St.Leger-Sammlung vor. Vor etwa 2 Wochen erschien ein von seinem Sohn Henry geschriebener Nachruf über den Meister-Miniaturisten im „The Guardian“ :  https://www.theguardian.com/artanddesign/2023/feb/20/laurence-stleger-obituary


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https://www.laurenceandangelastleger.com/

 

DENNOCH: Bazon Brock über das Perpetuum Mobile des Günther Böhme

In der Videoreihe des Begleitbüro SOUP (Stuttgarter Observatorium Urbane Phänomene) fand ich einen Schatz mit der unglaublichen PM-Maschine von Günther Böhme (1949-2020). Mehr darüber im YT-Infotext und dann im Link am Artikelende. Hier nun sitzt der hochbetagte Kunsttheoretiker und em.Prof. für Aesthetik und würdigt diesen aus der Ferne erlebten amorphen Haufen aus Metallgewirr in einem brillianten Essay zur Erhärtung seiner These „Für Künstler ist das Scheitern die einzige Form des Gelingens“ Jedoch das Objekt bleibt unbewegt, bis ein Assistentenarm uns kurz erfahren läßt, daß es sich tatsächlich um eine mechanische Apparatur handelt.

Nach etwa 14 Minuten gibt es ein  erlösendes Filmdokument aus der Werkstatt mit Günther Böhme bei der Arbeit an seiner Maschine im Jahre 1999 !


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Ich empfehle unbedingt die Lektüre  des Vortrages von Harry Walter  (PDF)  „40 Jahre Oberwelt – Stuttgart 1978. Drei erfolgreich gescheiterte Lebenswerke“ Das mittlere Kapitel ab S.27 ist Günther Böhme gewidmet.

Harry Walter ist Mitinitiator von SOUP

 

Peter Dahmen bei „Wir in Dortmund“

Die Lokalalnachrichtenplattform „Wir in Dortmund“ brachte  heute  ein   fünfeinhalbminütiges Videoporträt über den nun schon lange international bekannten Dortmunder Popup-Künstler Peter Dahmen heraus:


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Natürlich kommt er dabei auf sein bisher kompliziertestes Werk zu sprechen, den Freizeitpark . Mehr über dieses Objekt, das es bis nach Hollywood schaffte, im Magazin „Wir in Dortmund“ .

The steam powered robo man of Newark

Irgendwo bei Pinterest stieß ich auf die Patentzeichnung von Dederick (1868), die mich zu einem Artikel von WeirdNJ führte mit etwas History zu dieser Erfindung , von der es kein Realobjekt mehr gibt.         https://weirdnj.com/stories/mystery-history/newark-steam-man/

Viel mehr darüber erfährt man in Reuben Hoggett’s  cyberneticzoo.com , die umfangreiche Referenzseite für solche Themen. Da der  Australier Hoggett aus Melbourne nun schon seit knapp 7 Jahren verstorben ist, kann diese wundervolle Webseite auch nicht mehr wachsen.

Neue Kompilation der Kamikara Mechanical Paper Toys (Haruki Nakamura, JP)

Amazing Paper Toys Come to Life in Delightfully Unexpected Ways

(GIF aus „My Modern Met“ )

Die Facebookseite von „Interesting Engineering“ brachte kürzlich eine schöne Kompilation dieser feinen mechanischen Papierskulpturen in der Länge von 3.18 . Dieses Werk  der japanische Künstler Haruki Nakamura weltberühmt.

https://www.facebook.com/interestingengineering/videos/619972076624232

 

Les machines élévatoires. FAO 1994 (Wasserhebetechnik)

EsEs ist eine ausführliche Schrift der FAO (Vereinte Nationen) von 1994 (hrg. von P.L.Fraenkel)  in französisch, die einen sehr guten Überblick über Methoden des Hebens von Wasser in den verschiedenen Kulturen zu verschiedensten Zwecken gibt – mit einer Menge von Graphiken. Die digitale Version hier startet mit dem Inhaltsverzeichnis.

https://www.fao.org/3/ah810f/AH810F00.htm

Eine nützliche Quelle für die interessierten Technik Lehrenden !