Phil Lockwood (UK): Automata

Phil Lockwood, ein englischer Künstler aus Sheffield, der in mehreren künstlerischen Feldern aktiv ist, hat einige Automata geschaffen, die auch handwerklich in perfekter Form, Holzwahl und Oberflächengestaltung brillieren. Und wie so oft bei den Automatisten wird die Bewegungserzeugung in den Getrieben nicht versteckt, sondern als integrierender Bestandteil einer Skulptur offen sichtbar gehalten.

Hier seine „Woozle Birds“, eine Vogelgesellschaft, die sich in scheinbar spannender Unterhaltung befindet.


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Eine weitere Skulptur ist „Milkmaid and Cow“. Dazu gibt es kein Video, jedoch hat mir Phil Lockwood freundlicherweise den Bewegungsablauf so geschildert:  „The Milkmaid turned her head, leaned forward and backward and the arms moved up and down (Milking the cow)  The Cow turned its head to look at her and swung its tail.“

 

 

Aktuelle Ergänzung zum Christoph Eder Artikel

Wie ich gerade von Herrn Eder hörte, gibt es am kommenden Sonntag , den 1.März, in der Franken-Schau des Bayrischen Fernsehens (17.45 bis 18.30 Uhr)  einen Beitrag über Christoph Eder  mit dem sinnigen Titel  „Hurra, hurra, der Pumuckl ist da: Der Meister Eder aus Franken“ !

Christoph Eder mit Sohn Sebastian (Quelle:  Webseite der Schreinerei Eder)

Christoph Eder: Kinetisches Kunsthandwerk

Dies ist meine Entdeckung erst von heute, nachdem das Video schon über ein Jahr bei YT steht !  Christoph Eder ist der 68-jährige  Seniorchef einer großen Schreinerei bei Nürnberg und hat als Hobby die Erfindung und den Bau von Kugelbahnen und Wind-und Wasserkinetik. Sein Schaffen besonders im Kugelbahnsektor ist auf so hohem Niveau , daß er „spielend“ mit den Großen der internationalen Szene mithalten kann. Hätte ich ihn schon früher kennengelernt und hätte er schon damals dieses kreative Hobby betrieben, so hätte ich ihn zu meiner von mir organisierten Spezialausstellung für Kugelbahnen, 2009 im Dumonthaus Köln, eingeladen und dann auch später zur Spitzenausstellung auf diesem Sektor im Phaeno /Wolfsburg, 2011. Wie ich jedoch von ihm erfuhr, sind diese in den Videos gezeigten Werke gerade mal in den letzten 4 Jahren entstanden !


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Es gibt noch einen ebenfalls professionell gefilmten Vierminüter des Frankenfernsehens vom Dezember 2018 mit einem Porträt  dieses eindrucksvollen Meisters der Kugelbahnkinetik, Christoph Eder.

 

Bernie Lubell: Aspirations — prototype of writing system (2019)


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Es ist eine Installation, die anschließt an diese vor 2 Jahren. BL beschreibt sie im Videotext folgendermaßen:

„Prototype of a writing system to record how hard and how long participants pulled on their cord to get air to inflate the lounge they were lying upon.“

Wer sich mit dem Werk Bernie Lubells näher beschäftigen möchte, kann sich diesen Halbstünder ansehen, in dem Lubell in einem Vortrag über seine künstlerische Entwicklung spricht:

Making Marvels 11 (Ende): Allesschreibende Wundermaschine

Mit diesem Beitrag schließe ich die Artikelreihe zur Ausstellung des Metropolitan Museum of Art in New York, „Making Marvels“ , deren Schätze nur noch bis kommenden Sonntag zu sehen sein werden.

Ich hatte das große Glück auf meiner Wienreise zusammen mit Ellen dieses Highlight des Wiener Technikmuseums, gebaut von Friedrich von Knaus in 1760,  in natura sehen zu können, allerdings in einem Glaskäfig. Wir hatten dabei auch noch eine Privataudienz bei Dr. Otmar Moritsch, dem Kurator dieser Abteilung.  Das Video des MET ist mit 2min Dauer etwas mehr als die Hälfte des Originalvideos, welches man im Infotext des Technikmuseums findet (hier die engl.Version, auch auf deutsch schaltbar)


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Übrigens habe ich sie hier schon vor 7 Jahren erwähnt, anläßlich einer Roboter-Ausstellung im Technischen Museum Wien.

Katalog „Art Cinetique“, Montreux 2016, PDF

Als Ergänzung zu meinen damaligen Artikeln fand ich nun einen Katalog dieser Ausstellung im PDF Format . Sie war seiner Zeit eine Hommage an Jean Tinguely anläßlich des 25. Todestages von ihm  und war auch Thema dieses Berichtes:


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http://www.mag-swiss.com/wp-content/uploads/MAG_2016_CATALOGUE_3_ArtCinetique.pdf

Making Marvels 10: Bacchus im Prunkwagen

Im Katalog der MET Ausstellung abgebildet, jedoch nicht in der Videodokumentation des Hauses enthalten ist dieses Prunkstück aus der Kunst- und Wunderkammer des Fürsten Esterhazy auf Schloß Forchtenstein im Burgenland (Österreich),  Augsburg, Ende 16.Jahrhundert.  Jedoch gibt es dieses deutschsprachige Video der Esterhazy Stiftung, das uns weitere Informationen gibt.


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Evil Twin : Surprising Box

Dieses im Design ein klein wenig überarbeitete Objekt nach Plänen von Clayton Boyer brachte ich hier schon vor 8 Jahren. Dieses hier stammt von einer englischen Person, deren Name nicht genannt wurde und deren YT-Kanal „Big Bear Boxes“ heißt:


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