Die Bühnenmaschinerie dieses Theaters bei Stockholm von 1766 ist heute noch im Original erhalten und wird zu Aufführungen von Barockopern genutzt. Hier einige Impressionen :
Thanks to FB Dunja Schandin
-Dieser Blog bearbeitet Informationen, Medien und Links zu bewegten Skulpturen (Kinetische Kunst), Kugelbahnen, kuriosen Maschinen, Automata und Papiermechanik. – This blog is devoted to the subject of Kinetic Art, Rolling Ball Sculptures, Automata, weird machines and wooden and paper mechanics.
Die Bühnenmaschinerie dieses Theaters bei Stockholm von 1766 ist heute noch im Original erhalten und wird zu Aufführungen von Barockopern genutzt. Hier einige Impressionen :
Thanks to FB Dunja Schandin
Der 30-jährige Künstler ist im sehr ländlichen Okanogan County schon nahe der kanadischen Grenze im US-Staat Washington aufgewachsen und hat sich dort auf dem elterlichen Grundstück eine Hütte zur Werkstatt ausgebaut. Er ließ sich inspirieren durch alte dahinrostende landwirtschaftliche Maschinen, die seine aus Indiana eingewanderten Vorfahren konstruierten. Mehr darüber erfährt man in dem Artikel von Nils Cowan, der auch einen knapp 6-minütigen TV-Bericht über Loren Doner enthält: https://kcts9.org/programs/mechanical-nature-kinetic-sculptures-okanogan-artist?utm_source=kcts-facebook&utm_medium=social&utm_campaign=local
Im Rahmen der Ausstellungsreihe „Curious Contraptions 2018“ machte das Exploratorium San Francisco dieses 2.31-Porträt über den japanischen Automatisten Kazu Harada, dessen Werk noch bis 20.Januar 2019 dort ausgestellt ist:
Diese Klanginstallation „Kleine Murmuration“ besteht aus 88 Tasten eines Klaviers, die als mechanische Impulsgeber zum Anschlagen vieler völlig verschiedener klingender Materialien dienten. Zunächst führt der Künstler seine Klangskulpturen in kurzen kompositorisch gestalteten Hörstücken vor. Danach ist das Publikum zum freien Spiel animiert, was in eine wüste Kakophonie mündet.
Albrecht Fersch’s Raumklavier entstand auf folgende Weise: „Das Raumklavier entstand während den 5 Wochen meiner Artist-in-Residence auf dem KulturGut Poggenhagen im Sommer 2014 in einem alten Kornspeicher und war ein interaktives Projekt: Bewohner aus der näheren Umgebung waren dazu aufgerufen, Gegenstände mit besonderen Klangmöglichkeiten mitzubringen, die dann in das Raumklavier eingebaut wurden.“
Jeder von uns wird das Pinart Nagelbrett Spielzeug aus den 8oger Jahren zur Abformung von Gegenständen oder Körperteilen kennen. Hier das meinige:
Nun traf ich auf einen älteren Artikel, der eine stark vergrößerte Kopie dieses Spielzeugs beschrieb, die von dem Designer Lulu Guinness stammte und zur Clerkenwell Design Week , London, vor 8 Jahren gezeigt wurde: http://www.bitrebels.com/geek/giant-pin-art-installation-makes-you-go-pin-up/
(Via Anastasis Karras, FBautomata…)
Siehe auch meine früheren Berichte: https://spikumech.de/?s=bastien
Webseite von Pierre Bastien: http://www.pierrebastien.com/index.html
VIMEO-Kanal von Pierre Bastien: https://vimeo.com/pierrebastien
Helmut Lindemann aus der Region Oldenburg und Künstler der „Realistischen Malerei und der Beweglichen Skulpturen“ hatte im vergangenen Herbst eine Ausstellung im Stadtmuseum Oldenburg, in der neben weiteren kinetischen Objekten das Kugelorchestrion eine zentrale Position einnahm. Leider kann ich hier noch kein Video dazu aufführen, es soll aber nachgeliefert werden. Helmut Lindemann formulierte mir dankenswerterweise diese Beschreibung:
„Es gibt eine Orgel mit drei Pfeifen, die durch 12 V Druckgeneratoren zum Aufpumpen von Luftmatratzen mit dem nötigen Wind versorgt werden. Ein Schlagwerk bei dem drei Klöppel auf zwei Holzkisten schlagen und ein Klöppel auf vier Saiten über einem Resonanzkörper schlägt, dann ein Blech das rattert und eine ordinäre alte Haustürklingel. Diese vier „Instrumente“ werden durch Schalter in den Wippen der Kugelbahn aktiviert. Also haben wir es hier, anders als bei meinen früheren Kugelbahnen, mit einer Verknüpfung von Mechanik und Elektrik zu tun. In der Kugelbahn selbst gibt es noch ein Aluminiumrohr, durch das öfter mal eine Kugel läuft, das ist dann das fünfte „Instrument“. Nun, da die Bahn wieder hier ist, habe ich noch eine zusätzliche Konstruktion eingebaut, die alle „Instrumente“ hin und wieder zusammen erklingen lässt. Zu diesem Ereignis erschallt dann noch zusätzlich die Glocke aus einem alten Wählscheibentelefon, gegen die wechselweise zwei Kugeln schlagen. Es geht hier nicht um Musik und Rhythmus sondern um Spaß an mehr oder weniger melodischem Krach. Es gibt Experimentalmusiker, die das mögen, ich auch. Wenn die Orgel orgelt und wenn das Schlagwerk schlägt, ruht der Rest der Konstruktion für ca. eine Minute, dann geht es weiter zum nächsten Ereignis. Die Kugeln werden durch eine elektrisch betriebene Mechanik immer wieder nach oben gefördert, so läuft das ganze Spektakel ad infinitum, bis jemand den Stecker der Netzteile zieht. Der Korpus der Kugelbahn misst 125 cm x 180 cm x 75cm (H,B,T), und die „Instrumente“ können unabhängig vom Kugelbahnkorpus aufgestellt werden und sind nur durch Kabel mit ihm verbunden.“
Dreipfeifenorgel und Kistenschlagwerk
Übrigens berichtete ich das erste mal über Helmut Lindemann vor mehr als 8 Jahren, als ich die recht komplexe Skulptur „Kigel Kagel Kugel“ erwähnte, die inzwischen an einen Privatsammler in die Schweiz ging. Damals gab es ebenfalls noch kein Video. Aber inzwischen dieses:
httpv://www.youtube.com/watch?v=H5-DHi4-3×8
Das schon länger von Marc Horovitz, Denver, Colorado, angekündigte Online-Periodical (zweimonatlich) ist nun heraus ! Glückwunsch für den Herausgeber Marc , der mithilfe der internationalen Autorenschaft nun ein 50-seitiges, reichhaltig bebildertes Magazin herausgebracht hat, das interessant genug ist, zum Mittelpunkt unserer Szene zu werden.
Es kann nach Subskription (man erhält ein Passwort) noch kostenlos als PDF gelesen werden.
Anmeldung über die Webseite http://automatamagazine.com/
Dieses Video läßt die beiden Ringe der mehrfach preisgekrönten Schmuckgestalterin Annette Lechler aus Karlsruhe irgendwie magisch erscheinen, da man in der Filmaufnahme die Mechanik der Verwandlung nicht versteht. Erst die Fotos auf der Webseite der Künstlerin zeigen die Vielgliedrigkeit der Ringe deutlich.
Starten wir mit einem preisgekrönten Kurzfilm von Nicholas Arioli , einem modernen Animationsmärchen, in das neue Jahr 2019 !
Dies ist dann der Beitrag Nr. 4346 in meinem nun fast zehneinhalb Jahre alten Blog, der von Menschen aus 87 verschiedenen Nationen rund um den Erdball besucht wird. Ich hoffe auch in diesem Jahr wieder eine interessante Mischung von Beiträgen zum Thema „Spiel und Kunst mit Mechanik“ hier zu publizieren. Das Ganze ist mein Hobby und absolut unkommerziell. Ob ich damit Influenzer bin oder nicht, darüber mache ich mir keine Gedanken.