Beni Jordi stellt bald in München aus

Bernhard Jordi :  Gute Kunst bewegt

Der Kinetikkünstler und Eisenplastiker  aus Bern wird ab 11.Oktober (Vernissage) bis 12.Dezember eine Einzelausstellung in der Münchner Galerie Grabsdorf haben, der Galerie, die ich früher gelegentlich mit Ausstellungen von Charly-Ann Cobdak erwähnte.

In der Vorankündigung des Galeristen Gerhard Grabsdorf  heißt es:          „Grandiose Fahrt                                                                                                         Vielleicht kommt man Bernhard Jordis Kunst, die die Materie zu einem Spiel mit sich selbst verleitet, auch nur im gegenseitigen Austausch auf die Spur – konkret: im Gespräch mit dem Künstler.“  (es folgt das Interview, das CV und zwei Videos)

 

David Secrett’s Lute Player

David Secrets Automata2/3 lute Player

Gepostet von William T Ware am Dienstag, 25. September 2018

Dieses Werk des britischen Superautomatisten David Secrett entstand 1973 und ist ein Ausschnitt aus dem 10-minütigen BBC Two Film über David Secrett 1979, den uns Sergio Pinese dankenswerterweise in die Gegenwart gerettet hat. https://www.youtube.com/watch?v=P2SJ398CIrc

Ich schrieb darüber  hier im August 2017 : https://spikumech.de/david-secrett-the-archer

David Rector: Dual „Sliding“ Box Opener

Der kalifornische Softwareentwickler (jetzt Nevada) hat eine neue Kinematik für sich entgegengesetzt bewegende (gegenläufige) Schiebetüren entwickelt.


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Ich habe David Rector hier schon mehrfach erwähnt. Meine letzte Eintragung ist diese.

mukuri: wooden mechanical art

Der japanische Youtuber  mukuri führt auf seinem YT-Kanal eine Reihe interessanter  kunsthandwerklich gefertigter Holzobjekte auf, die teilweise sehr niedrige Klickzahlen haben, also kaum bisher wahrgenommen wurden. 3 Beispiele:


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Yvan Pestalozzi, ein Schweizer Eisenplastiker

Yvan LOZZI Pestalozzi, ein Künstler aus dem  Zürioberland, wird bald 81 Jahre alt und kann auf ein weitgespanntes Oevre zurückblicken., das von tonnenschweren kinetischen Installationen im öffentlichen Raum bis zu kleinen verrückten Erfindungen reicht. Die meisten Werke haben einen Bezug zur Bewegung . Ein Teil der kleinen Skulpturen lassen ihre Form auf Wortspiele zurückführen oder sind einfach nur skurrile Erfindungen.

Eine imposante Skulptur ist die Zeitmaschine von 1983 , die 12 Meter hoch und 9 Tonnen schwer ist. Sie ist eine Art Uhr  und steht zwischen zwei Wasserbassins. Aus dem einen wird eine mächtige Kugel mit 60cm Durchmesser gegriffen und mit einem interessanten Fördermechanismus in die 12 m hohe Bahn gebracht, bis sie von da oben heftig platschend herunter in das zweite Bassin fällt. Dieser Vorgang wiederholt sich alle Stunde, so daß man auf die Stunde genau durch Zählen der Kugeln im zweiten Bassin die Tageszeit ablesen kann.  Nach einem Zyklus von 12 Vorgängen werden automatisch die Uhrzeitkugeln in das Speicherbecken zurücktransportiert. Die Zeitmaschine steht zwischen den Bauten der Schweizer Großbank UBS in Zürich-Altstetten.

Im folgenden  12-Minuten-Vortrag gibt LOZZI einen Querschnitt durch sein Schaffen zum Besten, jedoch alles im Schweizer Dialekt.

Mein Lieblingsobjekt ist der Magic Beetle, der bei Kurbeldrehung in 14 Teile „zerbirst“. Das erinnert mich entfernt an Arthur Ganson’s  Yellow Chair. Ein zweites Objekt mit Explosionskinetik ist der Klappstuhl, von dem ich leider kein Einzelvideo gefunden habe, jedoch ist er im obigen Video bei  Minute 5.05 kurz in Bewegung zu sehen !

Eine opulente Würdigung seines Werkes in Buchform erschien schon vor 20 Jahren im Werd-Verlag :  „LOZZI’S  BILDERBUCH“ , ist  heute nur schwer antiquarisch zu finden. Es soll aber eine zweite Auflage erscheinen.

LOZZI’s Ausstellung mit einer kleinen Auswahl seiner Werke ist  besuchbar , Näheres dazu hier . Er arbeitet jedoch an der Verwirklichung eines umfassenderen LOZZI Museums. Die dazu nötigen Verhandlungen sollen bald abgeschlossen sein, sodaß das Projekt  die Chance der Realisierung bekommen kann.

 

 

Laurent Taquin, Klangkünstler aus Brüssel

Ich stieß zufällig auf dieses schon 11 Jahre alte Video des belgischen Klangkünstlers und Instrumentenerfinders Laurent Taquin , der sich damals besonders auf Wasserinstallationen verstand und hier mit Kippgefäßen und tonerzeugenden Bälgen im Untergrund Brüssels auftrat.


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In der heutigen Zeit ist er mit seiner Truppe La Caravane de Zoublistan unterwegs und gibt Aufführungen mit seinen ungewöhnlichen Instrumentenschöpfungen, wie hier in der Brüsseler L’Eglise de Minimes.


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Dave Hall, ein englischer Automatist

Dave Hall schrieb in einem Begleittext, daß er seine Automaten mit einfachsten Handwerkzeugen mache und daß er keine Werkstatt habe. Das folgende Stück steht übrigens im MAD-Museum, Stratford upon Avon.


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Seine Webseite ist insbesondere sehr interessant, da sie ein Kapitel VIDOMATA hat, in welchem die seiner Meinung nach wichtigsten Automatisten  mit Filmbeispielen und Webseiten aufgeführt sind. Für Szenenneulinge ein guter Einstieg !


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Seth Gould: Truhe mit Trickschloß

Der amerikanische  Spitzenkunstschmied aus North Carolina zeigt hier große Handwerkskunst bei der Fertigung einer Truhe aus Metall .  So edel designt wie Seth Gould’s  Produkte ist auch seine Webseite, die auch einen Blog beinhaltet.  Der Filmer Jesse Beecher schreibt dazu  „A two year project by metalsmith Seth Gould, forged and filed from scratch, set to the percussive sounds of his Workshop.“ (Auf den blauen VIMEO-Button klicken !)

(Thanks to FB Bradley Litwin)

 

The Lemonade Machine (Sprice Machines)

Diese gigantische, höchst kunstvolle 9-Minuten-Kettenreaktion führt durch das ganze Haus bis in den Garten, wo die Gruppe der sehr jungen  Erbauer um Steve Price (alles Superstars der Chain Reaction Szene) ihre automatisch abgefüllten Becher Limonade erhält.


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(Via Cindy Walker, FB automata…)