Mit einer 7-min- Hommage erinnert Tim Rowett von Grand Illusions an den kürzlich verstorbenen Ron Fuller:
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Mit einer 7-min- Hommage erinnert Tim Rowett von Grand Illusions an den kürzlich verstorbenen Ron Fuller:
Leider gibt es keine weitere Nennung zum Hersteller dieses Spielzeuges. Der Youtuber Mohammad-mir scheint nach der Anzahl der Getriebevideos zu urteilen, Maschbauer zu sein. Ein sehr ähnliches Objekt ist meine Katchalka von dem französischen Holzbildhauer Pierre Andres (2011 verstorben).
Wie uns Keith soeben mitteilte, kann er nun sein Video über seinen Beitrag an der neuen Attraktion Berlins publizieren, einer interaktiven Schau, die diese Stadt in 7 Epochen zwischen Mittelalter und Gegenwart zeigt. Die über ein Jahr dauernde Vorbereitung durch die Firma Merlin Entertainments mit 30 Spezialisten und Modellbauern geschah in London und mußte geheim gehalten werden. Ein ausführlicher Bericht des Berliner Tagespiegel über die seit Anfang Juli laufende Schau ist hier zu lesen.
Gerade auf YT gestellt hat Keith Newstead diesen elegant animierten, etwas steampunkigen Vogel, den er nach Privatauftrag schuf:
Eine sehr feine Sammlung von 70 Automaten, die der verstorbene Dr.Max Tassel zusammengebracht hatte, wurde im vergangenen Jahr in Paris bei Drouot versteigert und erzielte rund 1 Million Euro. Es gibt ein professionell gefilmtes, knapp 20-minütiges Video über die einzelnen Stücke in Bewegung und eine Ertragsliste mit den Abbildungen und Beschreibungen der aufgerufenen Objekte.
Der galante Automat bei 10.20, „The Violin Lesson“, inspiriert mich zu dem wortspielerischen Titel „Gegeigte Geigerin“.
KMH aus Toronto baut diesen mechanischen Sperling aus Recyclingteilen für sein Steampunk-Kostüm, wo er ihn auf den Schultern tragen wird und per Seilzug in Bewegung setzen kann. Ich bin gespannt auf die Fertigstellung und ein Video demnächst ! (Facebookquelle )
Erinnert mich sehr entfernt an den Happschen Vogel mit Schnurzug (siehe „In Memoriam Hans Happ“ )
Erst jetzt erfuhr ich von den Tausendjahrfeiern des Straßburger Münsters vor zwei Jahren, 2015. Im Kulturprogramm dazu gab es auch ein monumentales Werk das Maschinenkünstlers Daniel Depoutot aus Straßburg , der seine ganz eigene Interpretation der berühmten astronomischen Uhr im Münster schuf und sie in ein 11 Meter hohes Baugerüst integrierte.
Das Werk hat ein großes Medienecho erfahren. Hier zunächst die Projektwebseite: http://www.horlogedumillenaire.com/our-staff/daniel-depoutot/ und dann noch dieser Presseartikel: http://www.lalsace.fr/bas-rhin/2015/02/14/l-horloge-fantasmagorique-de-depoutot
Hier die Arbeit an seinen Uhren im Atelier:
Und hier die Installation im Hauptbahnhof Straßburg:
Genau 40 Jahre alt ist nun dieses Frühwerk des französischen Automatisten Dominique Corbin, dessen Mechanik etwas Geheimnisvolles hat. Ab 1.05 wird das Geheimnis gelüftet !
Wer allerdings das Superbuch „Figures in the Fourth Dimension“ von Ellen Rixford besitzt, kann dieses Objekt noch eingehender studieren und den Mechanismus verstehen (ab S.258). In gleicher Weise ist dort Corbins Kuh behandelt (ab S.260). Das zugehörige Video siehe unten !.
Es ist ein Blechspielzeug, eine Replica eines amerikanischen über hundert Jahre alten Rechenspielzeuges, das ich hier schon früher erwähnte. Ich entdeckte es erstmalig vor Jahren im vorzüglichen Rechenmaschinenmuseum ARITHMEUM in Bonn, das übrigens die weltweit größte Sammlung dieser Art beherbergt. Nun fand ich ein neueres Video von Paul Horn über dieses charmante Spielzeug:
Daß dieses Objekt eine große Faszination für Nachahmer darstellt, beweist die Webseite von Wilfried Denk („Rechnen ohne Strom – Historische Rechenmaschinen“), der ein ausgemachter Experte und Sammler ist. Er hat Versionen aus aller Welt gesammelt und somit dieses Spielgerät in allen denkbaren Versionen und Materialien dokumentiert, teilweise sogar mit Videomaterial.
Für mich besonders interessant und lehrreich ist der Aufsatz von Dirk Fox „Consul, the educated monkey“ in Fischertechnik ft-pedia in der Ausgabe 1/2015 auf den Seiten 19-25 mit einem Modell aus FT-Bauteilen und ausführlichem ingenieurwissenschaftlich fundierten Begleittext und Quellenangaben. Dort ist übrigens ebenfalls der Link zu einer Flash-Simulation (tan-gram.de) verzeichnet, dessen Grafik man selber mit Multiplikationen bespielen kann, indem man die Zeigerfüße anklickt und verschiebt !
Zum Schluß kann ich noch auf eine Quelle einer ähnlichen Konstruktion der Papierkünstlerin Katherine Belsey aus Brooklyn hinweisen, die in der ausführlichen Sammlung von Wilfried Denk (s.o.) noch nicht enthalten ist und die ich hier schon vor anderthalb Jahren erwähnte :
Eine Reihe weiterer Spielzeuge kann man auf seinem YT-Kanal entdecken. Hier gibt es einen Hinweis auf seine Webseite, der man entnehmen kann, daß er solche alten Spielzeuge auch restauriert, wie z.B. den Peanut Vendor, zunächst im restaurierten Zustand: