WDR zu Besuch bei Uli und Hildegard Tietz

Heute konnte ich Teile der exorbitanten Pop-up-Buch-Sammlung meines Freundes Uli und die feinen Klappkarten in Papierschnitttechnik von Ehefrau Hildegard im WDR-TV bestaunen. Hier geht’s zur Sendung  (einfach auf das Kapitel „Bewegliche Bücher …“ klicken !) und hier gibt es den Infotext dazu.

(Nur noch bis 7.Februar zugänglich !)

 

Heute genau vor 25 Jahren….

…starb der Genius des kunstvollen mechanischen Spielzeugs Hans Happ. Er ist nur einer kleinen Zahl von Interessierten und Kennern bekannt geworden und um dem totalen Vergessen entgegenzuarbeiten, habe ich eine Gedenkwebseite gemacht, in der ich hauptsächlich meine Filmdokumente zeige, die bisher noch nie im Internet veröffentlicht wurden. Dabei bin ich der  türkischen  Künstlerin und Webdesignerin Yasemin Sayibas Akyuz zu großem Dank verpflichtet, ohne die diese Webseite nicht entstanden wäre.

Neues Video zur Mechanical Duck von Bliss Kolb

Vor wenigen Wochen berichtete ich über das Mechanical Duck Projekt des Automatakünstlers aus Seattle und nun liefert er uns ein Video, das die Vielfalt der Bewegungsmöglichkeiten beim Entenkopf und -hals  über Seilzug demonstriert. Hier noch  weitere Infos dazu: http://www.blisskolbautomata.com/duckdescription.html


Bei Klick wird dieses Video von YouTube geladen und Daten gesendet. Details siehe (Datenschutzerklärung).

Ein genau 100 Jahre altes amerikanisches Bastelbuch

Die Public Domain Review macht es in ihrer Bücherabteilung möglich, das gesamte Buch „Manual Training -Play Problems“ von William S. Marten als Digitalisat durchzublättern. Es ist gleichermaßen für den Spielzeugforscher wie für den an der Geschichte der Werkerziehung Interessierten interessant. Wie es mir scheint, diente es damals auch als Handreichung für den Werkunterricht an Schulen.

Steam Man von 1868

Seit einem Jahr hat die New York Public Library (NYPL) einen Bilderpool von 187.000 Aufnahmen zur Verfügung gestellt, der jedermann zugänglich ist. The Public Domain Review zeigt uns in einer Auswahl ein bei Steampunkern berühmtes Bild, über das man mehr Informationen bei Cyberneticzoo.com finden kann (Cyberneticzoo ist übrigens die Referenz-Seite im Web  zu solchen Themen).

Die unglaublichen Transformer-Drahtskulpturen des Claude Olivier Guay aus Kanada

COLOSSAL führt uns einige dieser Skulpturen vor, die keine Automaten sind, jedoch aus vielen gelenkig verbundenen Drahtteilen bestehen. Im Stop Motion Video erscheint das „Aufblühen“ aus einem amorph aussehendem Drahtbündel wie von Geisterhand in Bewegung versetzt.

RIP Werner Nekes, Experimentalfilmer und Sammler

Heute morgen bekam ich die traurige Nachricht vom Tod des Werner Nekes im Alter von 72 Jahren. Ich kannte ihn seit meinem Studium an der Universität Bonn, wo wir beide im Studentischen Filmclub waren, er dort schon in aktiv organisierender Funktion. Wir verloren uns dann aus den Augen und trafen uns  20 Jahre später  wieder,  in einem Bonner Kino,  zur Premiere seines Films „Was geschah zwischen den Bildern“, 1986,. Dieser Film war eine Darstellung seiner Sammlung von Apparaturen und optischen Spielzeugen, die als Vorläufer des Filmes zu sehen sind. Er hatte in den Jahrzehnten danach seine Sammlung auf Weltniveau gebracht und hat sie erneut in der Reihe „Media Magica“ noch ausführlicher dokumentiert. Es ist ein Schatz an Effekten und Manipulationen in den Bilderwelten vergangener  Jahrhunderte, wie er kaum ein zweites Mal zu finden ist. Ich besuchte ihn zweimal in seinem Studio in Mülheim und bekam nie zuvor Gesehenes an figürlicher Mechanik gezeigt und durfte  in seiner reichhaltigen Bibliothek graben. Ihm  noch etwas mitzuteilen, was er noch nicht wußte, gelang mir aber doch noch mit einigen Patenten zu frühen mechanischen Bildkarten. In den letzten Jahren bestückte er aus seiner Sammlung repräsentative Ausstellungen,  die er in den großen Museen zwischen London und Tokio zeigte.  So war für mich die eindruckvollste Schau 2002 im Kölner Ludwig Museum „Ich sehe was, was du nicht siehst – Sehmaschinen und Bilderwelten“ mit einem opulenten Katalog, der heute antiquarisch nicht  billig zu haben ist. Zum Schluß der Nachruf von Daniel Kothenschulte in der gestrigen Frankfurter Rundschau:  http://www.fr-online.de/film/werner-nekes-leben-zwischen-bildern,1473350,35104366.html

 

 

 

Cie Dynamogène, ein Straßentheater aus Nimes (FR)

France 3 besucht die Werkstätten der Compagnie Dynamogène in Nimes, Südfrankreich. Dort gibt es auch einen Blick auf das skurrile tönende Vehikel „Aerophone“, was eine von mehreren Attraktionen darstellt, mit denen die Truppe auf Tour geht.


Bei Klick wird dieses Video von YouTube geladen und Daten gesendet. Details siehe (Datenschutzerklärung).

Hier noch eine eingehendere Beschreibung vom Aerophone:


Bei Klick wird dieses Video von YouTube geladen und Daten gesendet. Details siehe (Datenschutzerklärung).