Rotsch Weber(CH): Werkeria

Es ist ein Automat, den Rotsch Weber für den gleichnamigen  Laden von Claudia Clavuot in Chur hergestellt hat und der ab heute in ihrem Schaufenster zu bewundern ist  (Dank an meinen Tipgeber und Freund Walter Ruffler ).


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Ergänzung vom 26.12.2015 nach Mailwechsel mit Claudia Clavuot, die mir die zauberhafte Story, die diesem Automaten zugrunde liegt, mitteilte:

„hallo Falk Keuten,
es war einmal eine Prinzessin, sie lebte in einem Goldene Schloss.
Die Prinzessin schaute gerne TV und am Liebsten waren ihr die Waschmittel-Werbesendungen.
Sie hatte viele Bedienstete und im Keller wohnten ein paar schräge Vögel, in den Gemäuern Reptilien und Echsen.
Da ihr versprochener Prinz sich lieber mit den Echsen abgab und mit ihnen um die Wette züngelt, versuchte sie die Sache mit dem Frosch.
Da es sie aber grauste die Frösche zu küssen, wusch sie diese zuerst ausgiebig und spielte dazu die Waschmittelwerbungen aus ihrer Kindheit nach.
Wenn sie nicht endlich den Frosch findet, welcher sich nach dem Waschen und dem Kuss in einen Prinzen verwandelt, wird sie bis an ihr Lebensende Frösche waschen und Ranaplus das Froschwaschmittel anpreisen.
das ist die Geschichte.
ein freundlicher Gruss Claudia Clavuot“

Christmas Special 2015

1)  Jean Tinguely: „Oh Tannenbaum“, Schweizer Fernsehen 1982

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http://www.srf.ch/play/tv/me_schonvergessen/video/oh-tannenbaum—-?id=857e508c-a9a4-4862-a02c-1af71ce346d9

 

2) Rob Higgs: Blue Peter X-Mas Lights Contraption, 2012


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3) Weihnachtsgruß eines Mathematikers

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4) Jeroen Houben: Best Wishes (a light battle)

„Schauen und Staunen“ 2015 in Gengenbach

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Die jährliche Adventsausstellung im Haus Löwenberg zieht Besucher auch aus weiterer Entfernung in die Schwarzwaldstadt. Das diesjährige Programm, wieder unter Leitung des rührigen Reinhard End entstanden, hat einen Schwerpunkt in Jugendstil-Bilderbuchillustrationen und führt auch –  wie schon früher so oft – Kinetische Kunst vor. Es sind beteiligt Dietmar Mahler und Claus Schneidereit aus Freiburg. Leider gibt es kein Video dazu. Die Ausstellung läuft noch bis zum 6.Januar 2016.

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Claus Schneidereit:  Licht-und Schattenspiele

Yasemin S.Akyuz: Koi

„Koi“ ist eine flachmechanische Wandskulptur der türkischen Künstlerin, die mit einem Fadenzug die Bewegung der Flossen zweier Koifische steuert, bei der die Lebendigkeit der Skulptur durch die Nichtparallelität dieser Bewegungen erhöht wird. Mehr zu dieser in Form und Farbe eleganten Arbeit gibt es auf ihrer Webseite: http://www.yazsfilm.com/koi/


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Lucien Mouchet(FR): La poésie de l’exactitude

Der Pariser Ruheständler entwickelte eine große Meisterschaft im Bauen von Kirmesmodellen im Maßstab 1:20, die alle laufen wie ihre Vorbilder.  Eine 8-Minuten-Dokumentation von Alan Govenar anläßlich einer Ausstellung in den Pavillons de Bercy aus dem Jahre 2008 folgt hier:


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http://www.mycelium-fr.com/#/la-poesie-de-lexactitude/3814097

Al Conquergood (CA): Owl Hijinx

Ein Prachtexemplar seiner Automatenkunst liefert uns der kanadische Künstler mit seinem nun fertig gewordenen Exemplar, dessen Werdegang man in seinem Blog gut verfolgen konnte.  Ein handwerklich und gestalterisch brillianter Scherz in bewegtem Holz !


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Neues von Kazu Harada (JP)

Der japanische Automatist Kazu Harada hat wieder neue mechanische Holzskulpturen geschaffen, die in ihrer edel-ästhetischen Formgestaltung sofort die künstlerische Handschrift erkennen  lassen.


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Inspired by Ellen Rixford(4): Alexandre Nicolas Théroude – Flötist

Theroude, the Flutist, front and back views, showing mech in body

Ellen Rixford beschreibt in ihrem Superbuch „Figures in the Fourth Dimension“ ab Seite 434 auf 12 Seiten ausführlichst das Innenleben eines der Highlights der Murtogh D.Guinness Collection im Morrismuseum, Morristown, NJ.   Die mechanische Steuerung des Flötenwerkes über eine Stiftwalze, die durch seitliches Verschieben 4 verschiedene Stücke spielen kann, die Steuerung durch Kurvenscheiben der Mimik und Kopfbewegung, die Steuerung der Fingerbewegungen beim Flötenspiel,  der Geschwindigkeitsregler und schließlich das Pumpen für den Orgelwind, alles ausgehend von einer einzigen Drehbewegung hervorgerufen durch ein Federwerk, das beschreibt Ellen Rixford so präzise in vielen Fotos und Detailzeichnungen, daß man dieses komplexe Werk gut verstehen kann. Es wird sicherlich eine große Freude sein, wenn Mitte März die erste Convention der Automatisten überhaupt in diesem Museum stattfinden wird und die Teilnehmer geführt von Kurator Jere Ryder und Autorin Ellen Rixford dieses Prachtstück real erleben dürfen (AutomataCon).

Theroude, partially exploded drawing of whole mechanism inside the body


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Anmerkung: Die Abbildung oben ist  Seite 434 und die darunter ist Seite 436 im genannten Buch von Ellen Rixford.

Ergänzung zur Fabergé-Story des Minielefanten

Wie ich heute erfuhr, gibt es auf der Facebookseite vom englischen Royal Collection Trust ein mit 5.20 viel längeres Video als das von mir am 27. Oktober publizierte. Siehe auch diesen über einen Monat alten Artikel des Telegraph, der aber nur das von mir schon gezeigte Kurzvideo zitiert: http://www.telegraph.co.uk/news/uknews/theroyalfamily/11993747/How-a-tiny-Faberge-elephant-seized-by-the-Bolsheviks-ended-up-at-Buckingham-Palace.html

(Thanks to FB Gary Gronnestad, who shared it !)

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(Photo: Royal Collection Trust)