Benjamin Butterworth: The Growth of Industrial Art(1892)…

ist ein Riesenbilderbuch der Technik des ausgehenden 19.Jahrhunderts mit 200 Seiten des Formats 40 mal 51 cm. Welch einen Aufwand, dieses Buch zu illustrieren, trieb damals der Verlag der Washingtoner Regierung, wenn er etwa 2000 Kupferstiche darin versammelte! Vor etwa 35 Jahren entdeckte ich einen preiswerten Nachdruck von 1972 in meiner (bis heute interessantesten) Buchhandlung: Walther König, Köln. Das Original wird in mehreren Angeboten für einige hundert Euro gehandelt, der Reprint allerdings ist schon um 40 Euro über http://www.eurobuch.com/ zu haben

Nun entdeckte ich dieses Buch auch in digitalisierter Form und für jedermann zugänglich bei Smithsonian Libraries: http://archive.org/details/growthindustria00Unit
Leider ist es im Vergleich zur Printausgabe auf dem Computermonitor etwas umständlicher zu erleben, da man die Seite vergrößern sollte und dann dort herumscrollen kann. Wer sich davon nicht abhalten läßt, sollte unbedingt mal dort eintauchen!

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Zufällig herausgegriffen: Apparate und Maschinen zur Baumwollgewinnung:

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Wie ich darauf komme ? Jörg Kantel (Schockwellenreiter) freute sich über einen ähnlichen Reprint mit 229 großformatigen Seiten, reichhaltig bebildert, von 1977, „Free Enterprise Forever! Scientific American in the 19th Century“ der wie ich bei Eurobuch.com feststellte, schon ab ca. 4 Euro (!) zu haben ist.

Der Bachmotor von Robert Coudray

Philsing („Lezard Mechanique“)besuchte Robert Coudray, le poete ferrailleur, in der Bretagne in Lizio. Er brachte ein Photo von RC’s neuester Maschine mit und man kann gespannt auf ein Video sein. Wie ich erst heute bemerke, gibt es bei DAILYMOTION inzwischen 11 Videos ihn betreffend. Daraus greife ich mal die unglaubliche Konstruktion des Bachmotors heraus:


MOTEUR A RUISSEAU von poeteferrailleur

France3 TV sendete dieses Kurzporträt RC’s vor einigen Jahren:


POETE FERRAILLEUR FR3 von poeteferrailleur

Rob Higgs und Keith Newstead: Humanoider Filmroboter

Für den Spielfilm „The best offer“ (2012)von Giuseppe Tornatore bauten RH und KN diesen beeindruckenden und verstörenden humanoiden Roboter, den ich in einem unfertigen Baustadium hier vor einiger Zeit bereits vorstellte:


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"35 Jahre Kunst-Automaten" , eine Ausstellung von Bernhard Deutsch

Sicherlich einmalig, welche Ansammlung von liebenswerten Gesamtkunstwerken aus Mechanik, Elektrik, Licht und Ton, die eine Hommage an eine vergangene Epoche der Schauautomaten darstellen könnten, wie sie in den dreißiger Jahren in den Schaufenstern von Geschäften oder in Ausflugszielen, bzw. Ferienorten zu entdecken waren! Neben den szenischen Automaten gibt es eine Reihe von münzbetätigten Apparaturen, die einfach nur die Neugier der Betrachter wecken und eine witzige, ironisch-hintergründige Antwort bezüglich ihrer Themenstellung geben. Und dies stellt nun Bernhard Deutsch bis 15. September im Hällisch-Fränkischen Museum in Schwäbisch Hall aus. Die Finissage soll gleichzeitig eine Auktion beinhalten, bei der jedes Stück ab 99 Cent Mindestgebot ersteigert werden kann. Aber hier auch die finale Grausamkeit: alle nicht verkauften Exponate fallen dem Vorschlaghammer zum Opfer.
Nun ein knapp 15minütiger Rundgang durch die Ausstellung mit Bernhard Deutsch:


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Bernhard Deutsch hat zusammen mit einigen biographischen Infos einen virtuellen Katalog der über 100 Exponate ins Netz gestellt: http://www.nurzu.de/expo2013/

Da es in und um Schwäbisch Hall viele weitere Aufstellorte seiner Automaten gibt, hat er das auf dieser Seite zusammengestellt: http://www.nurzu.de/rundgang/

Auch hier gibt es eine Führung, die Bernhard Deutsch im Video anspricht:


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(very much thanks, Alan!)

(Rückblick:) "O’clock – time design, design time"…

hieß eine Ausstellung im Triennale Design Museum Mailand vor über anderthalb Jahren, von der ich erst heute erfuhr. Die Vielzahl ganz außergewöhnlicher Uhrenobjekte, bezw. Kunststücke, die Zeitprozesse sichtbar machen, war beeindruckend. Aufmerksame Leser/innen dieses Blogs kennen manche Objekte schon von früher. Ich weiß nicht, ob es einen Katalog/DVD dazu gegeben hat, verdient hätte es diese Ausstellung.

Hier einen Viereinhalb-Minuten-Bericht der Deutschen Welle, den es auch in englisch gibt:


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Einen fast 15 minütigen italienischen Bericht, der allerdings sehr amateurhaft gedreht wurde, gibt es hier zu sehen:
http://www.youtube.com/watch?v=KJHrH3e4bWs

Damals brachte Designboom auch eine ausführliche Reportage:
http://www.designboom.com/design/oclock-time-design-design-time-at-triennale-design-museum-milan/

Exzentrisch in jeder Hinsicht ist die Uhr von Hanshi Shen,…

einem taiwanesischenn Designer, der in London lebt und dort sein Poetic Lab betreibt. Hier findet man auch noch einen kurzen Infotext , der die zunächst kryptisch erscheinende Mechanik verstehbarer werden läßt.


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Musikvideo "Moped" von Pinkunoizu

Für mich wieder interessant der Videoteil des Clips, der für die dänische Band Pinkunoizu von Ewan Jones Morris produziert wurde. Er ließ sich dabei im Spiel mit ganz alltäglichen Dingen von der Aktionskunst der in Los Angeles lebenden Japanerin Koki Tanaka inspirieren (siehe auch meinen Beitrag von Ende 2009 an dieser Stelle)

„Moped“ Pinkunoizu from Ewan Jones Morris on Vimeo.

Toni Reintelseders dampfgetriebenes Grammophon…

hatte an diesem Wochenende seinen Auftritt auf Erfurts Festival Kunstrasen 2013 und ließ durch das Zischen und Klappern der Dampfmaschine noch ein näselndes „Ein Frrreund, ein guter Frrreund…“ erkennen. Feinster Steampunk also! (Im FB von Michael Frühauf gibt es ein Video dazu)

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(Via FB Toni Reintelseder)

Siehe auch meinen Beitrag vom 24.Juni 2013

TV-Berichte über das Automatenmuseum Souillac(FR)

Heute in den BBC-News dieser 1.36-Bericht über das französische Museum mit über 300 Stücken der Automatengeschichte, einschließlich vieler szenischer Schaufensterautomaten (besonders skurril die U-Bahnszene mit den auf die Schienen entsprungenen Gänsen) Dabei wird der Kurator und Restaurator Klaus Lorenz interviewt, der auch mit seiner Frau eine Automatenwerkstatt betreibt.

http://www.bbc.co.uk/news/world-europe-23653781
(via HERON-Blog)

Wenige Wochen zuvor lief ein ähnlicher, jedoch französischer Film (gleiches Material, nur anders zusammengestellt)bei AFP:


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Dazu ein Artikel aus der „Liberation“:
http://www.liberation.fr/societe/2013/07/13/au-musee-de-l-automate-de-souillac-l-art-qui-imite-la-vie_918113

Und hier noch ein mit siebeneinhalb Minuten ausführlicheren Film übers Museum:


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