Das Web ist voller Merkwürdigkeiten.
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(Via http://www.foundshit.com/hay-bail-suit/)
-Dieser Blog bearbeitet Informationen, Medien und Links zu bewegten Skulpturen (Kinetische Kunst), Kugelbahnen, kuriosen Maschinen, Automata und Papiermechanik. – This blog is devoted to the subject of Kinetic Art, Rolling Ball Sculptures, Automata, weird machines and wooden and paper mechanics.
Das Web ist voller Merkwürdigkeiten.
(Via http://www.foundshit.com/hay-bail-suit/)
In der gestrigen Sendung der WDR-Reihe „Wunderschön“ reiste Tamina Kallert durch die südliche Steiermark und besuchte auch die bekannte Attraktion der Weltmaschine
http://www.wdr.de/tv/wunderschoen/ Ab O.47.35 gibt es ein siebeneinhalbminütiges Gespräch mit dem gleichnamigen Enkel des Erbauers.
2008 wurde das Jubiläum 50 Jahre Baubeginn der Maschine begangen und dieses Video gedreht:
(Dank für den Tip an Dietmar Wächtler!)
Das Schweizer Original Köbi Waser aus Bad Ragaz nahm öfters an Umzügen teil, wo er sein mechanisches Musikinstrument auf Rädern richtig gut zur Geltung bringen konnte.
Besonders interessant ist die Luftstromerzeugung für seine Melodika, die er mit 13 Luftpumpen, angeordnet in der Art eines Sternmotors eines Propellerflugzeuges, bewerkstelligt. Ebenfalls reizend – die hinten aufgesetzten zusätzlichen fetten Programmwalzen, mit denen er wechselweise weitere Musikstücke abspielen kann.
Fortsetzung hier: http://www.youtube.com/watch?v=KwDyyzFnE0U
„Eine fahrende Melodienpumpe“ betitelte Axel Zimmermann einen Artikel über Köbi Waser vor etwa dreieinhalb Jahren im St.Gallener Tagblatt:
http://www.tagblatt.ch/ostschweiz/stgallen/rheintal/rt-pi/Eine-fahrende-Melodienpumpe;art169,1443687
seine hochkomplizierte Digitalkamera auseinanderrupft, um das Linsensystem auszuwechseln, das nach einem Herunterfallen der Kamera defekt war. Eine Reparatur hätte 150 Pfund gekostet, nahezu der Neupreis der Kamera. Er jedoch bestellte sich das Ersatzteil für 25 Pfund aus Hongkong und schaut nun, wie er die Kamera wieder zusammenkriegt!
In diesem Video von Johnny Kelly ist nun auch das Thema „Automata“ in der Werbung angekommen, nachdem der Themenbereich „Kettenreaktion“ schon mainstreamig zu werden droht. Und zwar als Stilmittel für eine einminütige Zeitreise eines durch Bewegung absolut glücklich gewordenen Menschen, dargestellt in den Automatamodellen der englischen Propmaker von ANARCHY. Dabei ist dieses Werbevideo mit einer schmissigen Melodie unterlegt, die die Bewegungen verstärkt.
(Thanks to Dug North )
Übrigens fiel mir Johnny Kelly mit seinem wundervollen Examensfilm „Procrastination“ schon vor 6 Jahren auf. Wie kompliziert und aufwendig eine Stopmotion-Animation sein kann, wenn sie für ein perfektes Werbevideo gebraucht wird, zeigt Kelly in seinem Making of des Kurzfilms „Back to the start“ für die Chipotle Cultivate Foundation, die sich für nachhaltige Nahrungsmittelherstellung einsetzt.
Da ich von Jean Tinguely nie genug kriegen kann, hier ein Kurzfilm von Swissinfo.ch (engl.Version):
(via Swissinfo )
Kürzlich erreicht uns ein Schreiben von Rob Phillips(USA), der uns vor ca.10 Jahren eine ausführlich erklärte Bilderfolge seiner über 100 Jahre alten Blechspielzeugantiquität „Coal Car“ sendete, die wohl ziemlich unbeachtet in der großen Linkmasse von Kugelbahn.ch schlummerte. Nun aber fügte Rob Phillips
ein Video bei, womit das Ganze sofort zum Leben erweckt wird:
Rob Phillips hat noch eine zweite Bahn, die nach ähnlichem Prinzip funktioniert, die Cable Car von Wolverine, 1929. Die Bahnen benötigen kein Uhrwerk als Antrieb, da das ja die Schwerkraft der Kugeln besorgt, die jeweils in der Bergstation der Bahnen gelagert sind und bei Anstoß eines leeren Wagens eine Kugel auslösen, die den jetzt schwerer gewordenen Wagen wieder nach unten fahren läßt.

Das hervorragende amerikanische Spielzeugarchiv „Grand Old Toys“ zeigt das Stück in verschiedenen Ansichten und mit weiteren Infos hier
Ich habe in meinem Katalog „Gamages Christmas Bazaar, 1913“ eine weitere Version („Mountain Railway“) dieses Schwerkraftspielzeuges gefunden, jedoch ohne Angabe eines Produzenten:

Das Spiel mit der Schwerkraft anhand von Kugeln oder auch Sand findet sich in vielen älteren
Spielzeugen, so auch wieder bei Wolverine-Spielzeugen, die im genannten Archiv „Grand Old Toys“ zu finden sind, oder z.B. in einer Katalogausgabe des amerikanischen Kaufhauses Sears und Roebuck von 1927:

Und nun in die Gegenwart:
Offenbar wurde der Konstrukteur der „Kugelbergbahn“ durch das allererste Beispiel inspiriert und
entwickelte einen Holzbausatz für die Werklehrmittelfirma Traudl Rieß, der nun schon viele Jahre im Firmenkatalog angeboten wird (und auch auf der Kugelbahnseite von Jürgen Kintscher beschrieben wird):

Vor einigen Jahren produzierte die bayrische Holzspielzeugfirma Bartl ein Kugelspielzeug „Kugellift“, das ich nun nicht mehr im Programm sah, das ich mir aber damals kaufte und jetzt filmte:
Wer weitere ausgefallene Schwerkraftspielzeuge mit Kugeln kennt, möge sie mir bitte per Kommentar mitteilen.
Wie ich gerade bei LES GRIGRIS DE SOPHIE lese, gibt es eine Ausstellung und zwar als Retrospektive über Francois Monchâtre noch bis 1.September in Chartres. Leider habe ich nichts an Filmen oder Videos darüber gefunden. Hier der Text des Veranstalters mit weiteren Infos: http://www.chartres.fr/outils-et-services/agenda/detail-de-levenement/article/exposition-mi-figue-mi-raison/annee/2013/mois/07/jour/15/
Orenda (Detlef Hänsel) schreibt mir heute: „…Meine Enkeltochter hatte einige Puppen ausrangiert, und Opa durfte damit werkeln. Interessant, wieviel Mechanik bzw. Elektronik diese Teile heute unter dem Lätzchen haben. Eine Schlafpuppe, die beim Schnarchen die Brust hebt und senkt, hatte es mir besonders angetan. Das mechatronische Innenleben konnte ich einfach nicht entsorgen. Da mußte ich ein weiteres crazy toy draus machen.“
Hier nun sein neuestes ‚crazy toy‘ „Alptraum“: