Odysseum, Köln: Kugelbahnausstellung eröffnet

Gestern eröffnete das Kölner ODYSSEUM eine Kugelbahnausstellung mit einem Weltrekord-Event „Längste Kugelbahn der Welt“, die Klaus Peter Beier in einer riesigen Installation aufbaute. Leider kann ich Guinessbuchevents so gar nicht goutieren und bin auch in diesem Fall enttäuscht, da sich die Installation nur auf das Merkmal Bahnlänge bezieht. Nun brauchte aber der Veranstalter ein medienwirksames
Spektakel, was er mit dieser im Bau sehr aufwendigen Bahn bekam. Man hielt allerdings dagegen, daß ein Großteil der Kosten durch Sponsoren gedeckt sei und überdies durch Verkauf von Murmeln, die die Bahn durchlaufen, Mittel für wohltätige Zwecke erwirtschaftet würden.
Ein zweiter und vielleicht wichtigster Schwerpunkt der Ausstellung ist der Baubereich, in dem sich Kinder und Erwachsene in eigenem Tun mit ganz unterschiedlichen Kugelbahnbausystemen auseinandersetzen können.
Der dritte Bereich betrifft einige Künstlerkugelbahnen, von denen die Bahnen von Ernst Heye (im WDR-Bericht bei 13.50), Michael Barbulescu (bei 14.10) und Hanns-Martin Wagner (bei
14.21) zu sehen sind. Hier der WDR-Bericht („Lokalzeit Köln“ vom Samstag, 23.3.13), jedoch nur 7 Tage abrufbar!:

http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/rueckschau/lokalzeit_koeln.xml

Das neue Exploratorium,SF, 3 Wochen vor der Wiedereröffnung

ABC7-TV aus San Francisco läßt uns schon ins neue Exploratorium schauen, das am 17.April wiedereröffnet wird. Für uns besonders interessant ist das Tinkering Studio, in dem die Besucher angehalten sind, mit Technik zu spielen, um dann eigenschöpferisch Dinge zu erfinden und zu bauen (Automata, Kugelbahnen, Kettenreaktionen etc.) Am Ende des
3-Minutenberichts sehen wir Tim Hunkin an einer Uhr bauen, die vielversprechende figürliche Flachmechanik aufweist.


Quelle:
http://abclocal.go.com/kgo/story?section=news%2Fassignment_7&id=9038185
(Thanks to Dave Johnson, via AutomataFB )

Papierfliegerfabrik aus LEGOsteinen.

War der automatische Webstuhl schon eine Riesenherausforderung, so scheint diese paper plane folding machine das Ganze nochmal zu toppen. Die vollautomatische Maschine wird z.T.pneumatisch betrieben und schießt den fertigen Flieger am Ende in die Luft! Leider fand ich über den schwedischen Macher auf die Schnelle keine Quelle.
Jedenfalls : thanks to Presurfer !

Es gibt die Kurzfassung in dreifacher Schnelligkeit hier:


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und die Fassung in Normalgeschwindigkeit:
http://www.youtube.com/watch?v=TSWG-k4qWno

Das Goldbergeske ist offenbar unerschöpflich,…

wie man bei dieser Veranstaltung im Youtube Space Tokyo sehen kann, wo die Arbeiten mehrerer Rube-Goldberg-Kreativgruppen zusammengeschaltet wurden und diese Kettenreaktion in einem professionell gefilmten 8-Minuten-Video zu bestaunen ist.
(Thanks to the Rollingballsculptures Yahoogroup )


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Artikel im Wall Street Journal über Useless Machines

Das Thema ist eigentlich abgedroschen, unzählige Videos dieser Machinchen kursieren im Web und Google weist inzwischen 26 Millionen Treffer aus. Nun aber nahm sich Abigail Pesta des Themas nocheinmal an und ging auf die Entwicklung dieses „unspeakable sinister“en Spielzeugs seit den Tagen seiner Erfindung durch Claude Shannon in den 50ger Jahren ein. Dabei stellte sie einen Zusammenschnitt verschiedener Konstruktionen als Video in den

Artikel.

Sie ging auch auf die wundervolle Arbeit des damaligen Studenten Andreas Fiessler ein, der diese Idee mit Hilfe von alten Computerdruckern nocheinmal potenzierte (siehe Youtube).


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Und schließlich wird ganz kurz eine Maschine in Kofferform erwähnt. Es handelt sich da um eine Arbeitvon Kugelbahn.ch-Gründer Hanns-Martin Wagner, die ich übrigens durch Übersendung eines Zeitungsartikels über die Konstruktion der Shannonschen ersten Maschine an Hanns-Martin vor über 10 Jahren auslöste.

Rob Higgs (GB) Filmroboter für "The Best Offer"

Der großartige englische Maschinenkünstler Robb Higgs (mehrfach hier im Blog erwähnt) hat für den am Donnerstag auch in deutschen Kinos anlaufenden Spielfilm „The Best Offer – das höchste Gebot“ eine hochinteressante Roboterfigur geschaffen, die man im deutschen Trailer bei 1.08 ganz kurz zu Gesicht bekommt.

Aber hier nun der viel informativere Teil für uns – der humanoide Roboter in Higgs Werkstatt in Lebensgröße und Bewegung:


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(Mit Dank an Sergio Pinese, der mitteilte, daß RH kürzlich seinen Youtubekanal mit vielen Maschinenkunstvideos aufgefüllt hat)

Francois Junod stellte Eye Catcher ins Optikerschaufenster in Basel

Im Juni 2012 konnte man als Passant in einem Baseler Schaufenster von RamsteinOptik Werke von Francois Junod sehen, wie z.B.


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oder


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Die englische Bloggerin Anindita machte kürzlich einen Atelierbesuch bei FJ. Hier ihr Bericht:
http://www.anindita.org/2013/02/the-inventions-of-francois-junod
Übrigens baute FJ mit seiner Schreiberfigur Alexander Puschkin den komplexesten Androiden, der jemals konstruiert wurde.
http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=ivIHcHwR6b0