Lou Nasti erzählt über seinen Beruf als Schaufenstergestalter mechanischer Displays

Der MAKE-Blog verweist heute auf ein atmosphärisch dichtes 5min.Porträt dieses Gestalters von mechanischen Szenen in den vorweihnachtlichen Schaufenstern sehr feiner Läden in Manhattan. Die Werkstatt von Lou Nasti kriegt in diesem Video von COOL HUNTING besonders ab 3.00 ein bißchen den Charakter einer „Wunderkammer“.

Cool Hunting Video Presents: Lou Nasti from Cool Hunting on Vimeo.

Museum Speelklok in Utrecht (NL)

Dieses Museum für mechanische Musikinstrumente hat auf seinen Youtubekanal gestern und vorgestern 22 neue Videos gestellt, von denen viele für meinen Blog hochrelevant sind. So z.B. das Spielwerk eines Schiffes
mit besonderem Schlußgag:

Und hier eine Flötenuhr, die Purcell-Clock:

Und hier ein mechanisches Spinett:

Leider fand ich weder an den Videos noch auf der Webseite eingehendere Erläuterungen. Nur in der Motiongrafik „Musical Timetravel“ gibt es zu einigen wenigen Instrumenten einen Erläuterungstext.

Alicia Eggert (USA): Eternity

Alicia Eggert und Mike Fleming bauten dieses Wandobjekt, das mit 30 Uhrwerken, die 36 Zeiger tragen, bestückt ist.
Die Zeiger bilden in der Startposition das Wort ETERNITY und werden im weiteren Verlauf zum amorphen Strichehaufen, um dann nach genau 12 Stunden wieder ETERNITY zu zeigen !
Hier mit Zeitraffer dargestellt.(Via Designboom)

Eternity from Alicia Eggert on Vimeo.

Zwei Secret Boxes

Die erste stammt von einem kanadischen Youtube-User(PICing4fun) und öffnet sich erst, wenn eine bestimmte Folge von
von Dreh- und Kippbewegungen eingehalten wurde. Die technischen Details mit der grundsätzlichen Lösung gibt es im Video:
. Der Erbauer zeigt in einem weiteren Video eine würfelförmige secret box mit ganz anderem Öffnungsmechanismus.

Die zweite stammt von einem Spanier aus Toledo, der nach der Vorführung seiner Schatulle sein sehr edles Werkzeug
ausführlich bespricht:

Robert Sabuda (USA): neues Pop-Up-Buch "Chanukah Lights"

Wie ich gerade im paperblog lese, wird Ende September ein neuer Sabuda erscheinen. Wie das Video zeigt, entfaltet
sich im wahrsten Sinne des Wortes hier wieder die Meisterschaft des Pop-Up-Künstlers, der hier das Gedenken an den zweiten Tempel in Jerusalem im jüdischen Chanukah-Fest durch die Zeitläufte bis zur zeitgenössischen Wolkenkratzer-Kulisse aufzeigt. (Thanks to paperboxx !)

Ausstellung Francois Monchatre in Rodez (FR)

Noch bis zum 18.September läuft im südfranzösischen Rodez (Dpt. Aveyron) in der Galerie Sainte-Catherine diese Ausstellung. Der hochbetagte L’art-Brut-Künstler Monchatre baute eine Reihe von hölzernen Kunstmaschinen, von denen
ein Teil ausgestellt ist und auf der Galerienseite hier in Photos zu sehen ist. Leider gibt es so gut wie keine Videos über seine Maschinen, oder kann mir da jemand aus der Leserschaft einen Tip geben? Jedenfalls brachte
die editions joca seria 2o05 einen großformatigen Bildband heraus, der aber längst vergriffen ist. Hier ein Photo
vom Titelblatt:
P1030534

Kinetische Soundskulpturen von David Ellis (USA)

Schon vor anderthalb Jahren erwähnte ich den New Yorker David Ellis, der zusammen mit Roberto C.Lange beeindruckende
Trash-Skulpturen schuf, die ihre Bewegungen durch verborgene elektromechanische Rhythmusinstrumente erhielten. So z.B. „Liberty“

Im folgenden 8min-Porträt geht man auf sein Werk ein, das viele Talente umfaßt wie Musiker , Ingenieur, Elektriker oder auch „mad scientist“, eine Art Daniel Düsentrieb der Popkultur.