TimSmiT (NL, schönes Palindrom !) hat für die holländische Band Daybroke dieses apokalyptische Kettenreaktions-Video-Märchen als 3min-Musikclip geschaffen.
Paul Spooner: Woman in an Armchair
Ein surreales Meisterstück, wo man die ‚woman‘ sofort dazu imaginiert, was beweist, daß Möbel und Person doch eins werden können. Anfangs läßt uns die Kamera einen Blick durch Spooners Garten in seine Werkstatt werfen. (Thanks to CMT)
Gesa Witt: Die Schönheit der Bewegung eines mechanischen Reklameautomaten
Nachdem ich von Philsing den Buchtip „Automates Publicitaires“ (siehe meinen Eintrag vom 18.September)erhalten habe, googelte ich nach Reklameautomaten und fand diesen bemerkenswerten Aufsatz der Restauratorin und Metallbauerin Gesa Witt, der auf ihrer Diplomarbeit basiert, die sich mit der Restaurierung eines elektrischen Reklameautomaten aus dem Jahre 1925 beschäftigt und somit grundlegend das Innenleben mit den einzelnen Funktionsbereichen erläutert. Dieser Automat steht heute im Stadtmuseum Burgau in Bayern. (Thanks to Gesa Witt!)
Hier ihr Aufsatz aus der Zeitschrift für Kunsttechnologie und Konservierung 2009/2:
https://trikonberlin.de/root/img/pool/publikationen/zkk_2009-2_magnet_reklame.pdf
Neuer Automata-Wettbewerb ! New automata contest ! More about – see the Crankahead-Website !
An Alle, die Freude am Erfinden, Gestalten und Bauen haben: schaffen Sie sich Ihr eigenes kleines Kunstwerk im Bereich der figürlichen Automaten, Süßigkeitenautomaten, mechanischen Bilder oder auch Spendenmaschinen (donation boxes)!
Bauen Sie in den nächsten Monaten und schicken Sie ein Video und einige Photos mit Beschreibung Ihres Objektes an
http://www.crankahead.com/2701.html
Hier finden Sie auch alles Weitere zum Wettbewerb, der von Sergio Pinese vorbereitet wurde.
Malcolm Brook: Dinge und Undinge
Die neue Ausstellung von Malcolm Brook wird am kommenden Mittwoch,
den 22.September im Landratsamt Calw (Nordschwarzwald) um 19.30 Uhr
eröffnet. Sie dauert bis 3.November 2010. Hier das Plakat, das allerdings in dieser kleinen Abbildung noch nicht die volle Wirkung erzielen kann:

Und hier ein neues Automaton von Malcolm Brook, „Blackforesttrainer“:
Und hier „Sacre du printemps“
Applied Kinetic Arts (AKA)…
ist ein Blog ( http://www.appliedkineticarts.com/ ) , der viele Künstler Kaliforniens verbindet, die sich auch um die Device Gallery von Greg und Amy Brotherton geschart haben. Ein opulent bebildertes 176-seitiges Katalogbuch aus 2009 ist über Amazon noch preiswert zu haben.
Dieser Blog ist – so scheint es mir – mehr ein Forum für die beteiligten Künstler als ein Fenster nach „draußen“. Dadurch gewinnt
der Leser einen Einblick in die persönlichen Gegebenheiten, Entdeckungen, Befindlichkeiten, Arbeitssituationen und -fortschritte
der berichtenden Künstler, so z.B. bei Nemo Gould’s „eye plus ears test“
Reklameautomaten aus den 30ger Jahren
Wie mir Philsing vom Bruderblog Lezard Mecanique mitteilte, kam 2005 bei
Editions Dabecom, Paris, ein sehr schöner Bildband von Daniel Bordet über alte Reklameautomaten
„Automates Publicitaires“ heraus, der aber inzwischen vergriffen ist und nur noch in wenigen Exemplaren antiquarisch zu erhalten ist. Ich halte diesen Band nun in meinen Händen und bin Philsing sehr dankbar, daß er mir diesen Tip gab. Hier eine ziemlich beliebige Seite aus dem Buch:
For the angloamerican readers: does anyone know about a book in english language with this theme of advertising machines ?? If yes, feel free to share it with us by commenting. In my opinion is the french one the only book about advertising automata.
Das Exploratorium San Francisco, …
ist die Mutter aller Science Museen und bietet ein vorbildliches Programm vieler Aktivitäten innerhalb seines Learning Studios an.
Es gibt darinnen das Tinkering Studio, in dem sich hauptsächlich Kinder und Jugendliche zum kreativen Bauen anregen lassen:
Da dort auch Kugelbahnkonstruktionen eine Rolle spielen, gibt es für interessante fördertechnische Aufbauten die entsprechenden motorischen Bauteile:
Im vergangenen Frühjahr lief dort ein Vortragsprogramm „Meet the Makers“, bei dem ich auf den Vortrag von Adam Tobin hinweisen möchte,
ein Mitarbeiter und Erfinder von Spielzeug und mechanischen Objekten
der besonderen Art, die man vornehmlich im hinteren Teil dieses
19-minütigen Videos bewundern kann:
Unbedingt anschauen !!
Jonathan Schipper, NYC: große Maschinenkunst
Ein Streifzug über seine Webseite ist ausgesprochen lohnend, da jede Installation qualitätsvoll photographisch und am Schluß filmisch dokumentiert wird. Im Folgenden gibt
James Kalm einen 10minütiben Vernissagenbericht mit der berühmten Autoszene,
für mich jedoch noch spannender ist die bei 3.20 gezeigte Installation
„Measured Angst“, bei der sich eine zerbrochene Bierflasche durch eine komplizierte Mechanik wieder selbst zusammensetzt. Schippers hat eine ähnliche Installation auch für eine zerbrochene Porzellantasse konstruiert.
Man erinnert sich dabei unweigerlich an Yellow Chair von Arthur Ganson.
Rebecca Horn erhält den Praemium Imperiale
In der Kategorie Skulptur erhält Rebecca Horn den höchstdotierten Kunst- und Kulturpreis der Welt (umgerechnet 138.000 Euro), den japanischen Praemium Imperiale, wie gestern bekannt wurde:
http://www.3sat.de/page/?source=/kulturzeit/news/147721/index.html




