Klaus Wolf (DE) : Multi-Pinball – Virtueller Flipper

Sicher nicht das Richtige für Pinball-Puristen, aber eine Erfindung, die eine Art Renaissance für die fast verschwundene Flipperkultur bedeuten könnte. Am vergangenen Samstag stellte der Spielespezialist und Konstrukteur Dipl.Ing. Klaus Wolf aus Neuwied seine neueste Erfindung im Deutschen Flippermuseum vor, eine Art Jukebox mit der Auswahl von 200 Flippertischen, die einzeln anwählbar und bespielbar sind. Bild und Ton beim Spielablauf ist so realistisch, daß man
nach kurzer Zeit es kaum noch registriert sich in einer Simulation zu befinden. Aber hier nun die Details vom Erfinder selber vorgetragen:

Istvan Haraszty (HU): Kinetische Objekte

Nachdem ich in grauer Vorzeit ziemlich beeindruckt war von einer mechanischen Skulptur mit Kugelläufen von Haraszty. begegnete ich 1994 einer Skulptur (1970)von ihm aus dem Lehmbruckmuseum Duisburg ebenfalls mit Kugelläufen, sodaß ich tatsächlich in Zweifel gerate, wer nun der erste Kunstkugelbahnbauer war : George Rhoads (USA) oder Istvan Haraszty (HU).
Stöbert einfach mal in seiner grafisch kongenial steampunkigen Webseite, die auch eine größere Anzahl von Videos beherbergt. Er erprobte sich in vielfältigen Bereichen der Metallplastik vom kleinen Tischobjekt bis zur ausladenden Brunnenskulptur.
Hier ein altes Video (s/w) über eine Ausstellung in Debrecen:

Und hier ein Video über einen mächtigen kinetischen Brunnen von ihm in Szekesfehervar:

Ich empfehle als Einstieg auf seiner Webseite, Kapitel Videos, das erste
zu nehmen: „Haraszty mix“.

TV-Reihe "Take on the machine" (USA)

5 Gruppen aus Erwachsenen, die technisch begabt oder vorbelastet sind, treten gegeneinander an, um jeweils sich besonders kreative Installationen auszudenken und zu bauen. Die erste Gruppe füllt
ein Schaufenster mit einer Klanginstallation, die von vorbeilaufenden Passanten über Trittschalter auf dem Pflaster gesteuert werden kann (Los Angeles). Die zweite Gruppe baut eine Maschine, welche ein Frühstück herstellen kann (Boston).
Die Filme der noch nicht abgeschlossenen Reihe wurden von der Firma
VIMBY produziert. Dank an den Makeblog, wo auch die beiden Vorlaufsfilme zu finden sind.

Opulenter Augenschmaus

Als ich heute durch ein Bonner Antiquariat streifte, fand ich dieses mit 34cm x 34cm in keine Plastiktüte passende, fein leinengebundene fast 100 Seiten starke Photobuch voller solcher Abbildungen von nackten Edeluhrwerken. Jedes einzelne Photo hat die graphische Qualität für ein Poster an der Wand. Guido Mocafico (Photograph): Movement, Göttingen 2008, für unter 10 Euro !
Und hier weiteres Bildmaterial.

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