„Meet one of the worlds few female clock whisperers“, Atlas Obscura

Die junge Amerikanerin Lily von Baeyer ist Restauratorin mit dem Spezialgebiet Uhren und Automaten, was wohl so selten ist, daß sie selber nur noch zwei weitere Spezialistinnen dieses Fachgebietes auf der Welt kenne. Eine davon habe ich hier mehrfach erwähnt, Brittany Cox aus Seattle. Nun hat Tao Tao Holmes ein Porträt über Lily von Baeyer für Atlas Obscura verfaßt und gut bebildert.  Sie betreut derzeit konservatorisch ca. 200 historische Uhren des State Capitol, Pensylvania. Wie ich aus ihrer Webseite erfahre, hat sie eine Automatenuhr, ein von Vandalen stark  beschädigtes Prunkstück des Historischen Museums Detroit, nach anderthalbjähriger Arbeit wiederhergestellt. Auch die Apostolic Clock des Hershey-Museums ging durch ihre Hände:


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Die MIDI-gesteuerten Percussion-Automaten des Larry Cotton

 

In MAKE beschreibt Larry Cotton ausführlich seine Instrumentenerfindungen mit Perkussionsmaschinen, die MIDI-gesteuert ihr Programm abspielen, wobei jeweils Solenoids (Hubmagneten) angesteuert werden. Dort ist auch ein hier nicht einbettbares Video über PERCUSSO zu finden. Ein weiteres Instrument ist die MIDI Marimba:


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Thomas Kuntz spricht über seine Automata in der Guillermo del Toro Ausstellung im LACMA, Los Angeles

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http://www.lacma.org/guillermo-del-toro#about-the-exhibition

Gestern gab es diese Führung zu den Automata des Künstlers Thomas Kuntz und hier gibt es einen 17-Minuten-Film über einen Rundgang mit TK und der Medienmanagerin des Hauses Britt Salvesen im LACMA-Facebook zu besichtigen :

https://www.facebook.com/LACMA/videos/10153615987331566/?pnref=Story

Tamara Kvesitadze : Ali und Nino

Es ist eine monumentale 8 Meter hohe kinetische Skulptur in Batumi, Georgien, am Ufer des Schwarzen Meeres, welche inspiriert wurde durch eine Erzählung über eine tragisch endende Liebesgeschichte (siehe Blog boredpanda ) Täglich einmal setzt sich dieses kinetische Schauspiel in Gang, welches 10 Minuten dauert, wobei die beiden Riesenfiguren sich näher kommen, dann teilweise durchdringen und sich wieder voneinander entfernen.

 


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Die georgische Bildhauerin Tamara Kvesitadze war Vertreterin ihres Landes auf der Biennale Venedig von 2011:


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Josh Sheldon: Stepper motor organ

Josh Sheldon, Maschinenbaustudent an der Maryland University, benutzt Steppermotoren als Soundquelle, indem er die Motorwelle mit einem  Reibrad versieht und sie an eine sich drehende Scheibe anschließt. Die nun entstehenden Stromstöße ergeben in schneller Abfolge nach Verstärkung einen Ton:  je kleiner der Radius des Antriebs, desto tiefer der Ton. (Sein Blog „Do Things“ erläutert den Werdegang seiner Maschine)

httpv://www.youtube.com/watch?v=–sH0071ZDc

 

Jérome Geles (FR), artiste plasticien

Nur durch Zufall bin ich auf ein Video des Künstlers aus Paris gestoßen, in dem es ein Kakerlaken-Rennen mit kinetischen Vehikeln gab:


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Das war Grund genug, um Weiteres über den Künstler zu erfahren, dessen Webseite ich dann fand. Nun stieß ich auf ein von Michel Slomka sehr professionell gefilmtes Video, in dem Käfer als Zugtiere für die kinetischen Vehikel des Jerome Geles fungierten:


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Die nächste Entdeckung führte zu seinen fliegenden Skulpturen, fragile kinetische poetische Flugmaschinen, grandios !


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Die erste Musicbox konstruierte Oberlin Smith (USA) vor fast 100 Jahren

Der amerikanische Erfinder O.Smith entwickelte noch in hohem Alter in den frühen 20ger Jahren diese Musicbox, von der es zwei Prototypen gab,  einer 1934 verbrannte und dieses Modell überlebte, welches nun auf eine Breker-Auktion nach Köln gelangte und ca.130.000 Dollar(!) erzielte. Der Erfinder konnte dieses Modell nicht mehr zur Produktionsreife bringen, er verstarb 1926. Es existiert kein Film über dieses Modell, da es gegenwärtig nicht betriebsfähig ist, also restauriert werden muß. Die Platten sind in einer karussellartigen Trommel gelagert, sodaß sie an eine Ausgabestelle gefahren werden können und dort mit einer Art Nürnberger Schere nach oben zum Plattenteller gehoben werden können. Weitere Details sind aus der amerikanischen Patentschrift von 1921/26 zu ersehen.

original(Foto:  Auction Team Breker, Cologne, und weitere Informationen dazu hier .)

 

 

Jiro Osuga : Interaktive Werke

Der aus Japan stammende und nun in London lebende Maler Jiro Osuga hat einen Teil seiner Werke interaktiv bespielbar gemacht, so können z.B. durch die  fadenziehende Tätigkeit des Beschauers Bilder zum Leben erweckt werden (flachmechanische Bilder) oder durch klappende und schwenkende Bewegungen weitere Folgebilder einer Geschichte erzeugt werden . Jiro Osuga wird vertreten durch die Londoner Galerie FLOWERS. Es gibt drei Videos auf dem Vimeo-Kanal von FLOWERS dazu:

Es gibt noch ein 7,5min-Video seiner Ausstellung in der New Yorker FLOWERS-Filiale von 2015, das Impressionen der Vernissage zeigt.

 

 

Bald neue Tim Lewis Ausstellung in der Londoner Galerie FLOWERS

Die Galerie teilt mit, daß es eine Ausstellung neuester Werke von Tim Lewis („Beneath Above“) ab 7.September bis 1.Oktober geben wird. Im Infotext ist ein hier nicht einbettbares Video dazu enthalten, welches 7 Skulpturen des Künstlers in Bewegung vorführt:  http://www.flowersgallery.com/exhibitions/view/tim-lewis-beneath-above

tim lewis                                          Abducted Planet ,  2016

Siehe auch: http://www.flowersgallery.com/uploads/documents/PRESS-RELEASE-Tim-Lewis.pdf