The Laissez Boys from New Orleans

Die Laissez Boys sind eine Gruppe, die sich ihre bequemsten Sessel zu fahr- und steuerbaren Vehikeln umgebaut haben  und dabei nicht an ausgefallenem Accessoire gespart haben. In den letzten Jahren sind sie Teilnehmer der beühmten Karnevalsparaden von New Orleans. Das französische Laissez Boys … klingt wie Lazy Boys !  http://www.laissezboys.com/


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Duke University: The Very Loud Chamber Orchestra of Endangered Species

Duke University, Durham, North Carolina:  The Very Loud Chamber Orchestra of Endangered Species is a performance of music, art and science created by two Duke doctoral students. It was created to shine light on issues surrounding the environment and endangered species.

(Via FB „See Yourself Sensing“)


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Thompson Woodworks Wellness Sessel

Der etwas andere Holzwerker aus dem Raum Detroit legt mit dieser Konstruktion erneut eine Contraption vor, die ganz in die Reihe früherer lustiger Erfindungen passt:


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Der „Ultimate Backscratcher Chair“ kann darüber hinaus auch noch die Fußsohlen und den Kopf massieren.

Kompilation ausgefallener Technologien und Automation aus Fernost

Es fängt ja gut an mit den figürlichen Käseraspel- und Kräuterhack-Robots… und geht noch 7 Minuten so weiter !  (Via Deden Nurjaman, FBautomata…)

Wow!! Best Technology For Present Day!! Amazing!!

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Gepostet von Information Station am Samstag, 29. Dezember 2018

Instrument „Nürmbergisch Geigenwerck“ (1575)

Dieses Instrument begegnete mir heute erstmalig via Web in dem informativen Artikel darüber von Katharina Preller auf der Webseite Kosmos Praetorius . Es ist eine eigenartige Mischung aus Cembalo oder Clavichord und Geige/Drehleier. Der Nürnberger Instrumentenbauer Hans Haiden erfand und baute es zum ersten Mal 1575 und verfeinerte seine Konstruktion in den Folgejahren. Von den 23 Instrumenten, die er baute und die sich nur sehr reiche Leute leisten konnten (auf seiner Lieferliste standen u.a. die Fuggers und die Medicis und dann auch Kaiser Rudolf II), ist kein einziges mehr erhalten geblieben.

Im zweiten Band von Michael Praetorius‘ Syntagma Musicum von 1619/20 gibt es eine Abbildung dieses Instruments:

Katharine Preller schreibt zum Mechanismus des Instruments:  „Das Geigenwerk ähnelt zwar äußerlich einem Cembalo, sein Klang aber lässt sich am ehesten mit dem eines Gamben-Consorts vergleichen. Wie der Name erahnen lässt, werden die Saiten tatsächlich gestrichen. Der Spieler tritt beständig ein Pedal, um damit ein großes Rad zum Drehen zu bringen, das durch die Übertragung auf verschiedene Rollen wiederum fünf oder sechs kleine Räder antreibt. Wenn man nun eine Taste drückt, wird die zugehörige Saite an das jeweilige kleine Rad gedrückt und somit angestrichen“  In dem Wikipedia-Artikel zu Hans Haiden finden wir ein Nachfolgerinstrument von 1625 aus dem Brüsseler Instrumentenmuseum, wo die Rädermechanik sehr deutlich zu sehen ist.

Hier nun eine Hörprobe auf einem modernen Nachbau  dieses Instruments durch Slawomir Zubrzycki  aus Krakau mit alter Musik, eine Weltpremiere:


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Imposante Sammlung von Landtechnik-Modellen

Auf Walter Camardo’s FB-Seite findet man dieses Video einer Collection von äußerst detailliert gebauten Modellen aus der Landwirtschaft, die überdies in Bewegung erlebt werden können. Leider finde ich keinerlei Angaben zur Herkunft dieser Aufnahmen oder des Erbauers. (Via Anton Wewecz Soedibjo, FBautomata…)

Artigianato senza limiti…

Gepostet von Walter Camardo am Sonntag, 24. Februar 2019

RIP: David Beck (USA)

Erst jetzt erfuhr ich, daß David Beck im vergangenen Oktober in San Francisco verstorben ist. Ich habe zweimal hier über ihn geschrieben, einmal vor drei Jahren und einmal vor vier  Jahren, als die Filmemacherin Olympia Stone ein 70-Minuten Porträt des Künstlers herausbrachte: „Curious Worlds – The Art and Imagination of David Beck“. Hier der Trailer dazu:

Die Todesnachricht erreichte mich durch diesen Nachruf von Oriane Stender im Blog HYPERALLERGIC: https://hyperallergic.com/470181/remembering-the-curious-worlds-of-sculptor-david-beck/ , an dessen Ende noch ein Link zu dem genannten Film „Curious Worlds“ steht, um ihn gratis in voller Länge sehen zu können.

Hier noch ein Frühwerk von David Beck aus dem Jahre 1984:

David Beck hat seinen eigenen Videokanal mit 28 Filmen zu seinen Objekten bei VIMEO David Beck Artworks, wo es einleitend heißt

„David Beck’s work is inspired by 17th century des Cabinets de Curiosités. From carved wood, brass, and paint, Beck creates a fantasia of nature that is both humorous and ominous. These intimately scaled and intricately crafted figures of moths, fish, and elephants fly, swim, and bare their fangs by means of small hand cranks. As John Parks has written, ‚initially the senses are entertained by the extravagant detail of the carving, the intricate movements of the figures and the curious sounds they sometimes make. The works invite wonder in the same way a marvelous and complicated toy captivates a child.‘
Although it references Joseph Cornell, German Gothic carving, American folk art, Outsider art, Asian art, comic book humor, European cabinetry, and certain 18th century European mechanical toys, Beck’s work is without peer in contemporary art. His work has been exhibited in many major national and international museums, including the Fundació ‚la Caixa‘ in Barcelona, Spain, the Smithsonian American Art Museum in Washington, D.C., and the Metropolitan Museum of Art and the Guggenheim Museum in New York.“

 

Dorian Bracht: Amazing Japanese Wood Joinery

Der junge Berliner Kunsttischler hat die alte Tradition japanischer Holzverbindungen studiert und gelernt. Auf Youtube hat er zahlreiche Verbindungen dokumentiert und ihren Werdegang aufgezeigt. Hier einen Teaser von DeMilked:

Wood Joinery

Amazing Japanese wood joinery:By Dorian Bracht goo.gl/rBDPLJ

Gepostet von DeMilked am Dienstag, 6. Juni 2017

 

Mike Hasanov: Vintage Window Taper

Mike Hasanov ist Sammler, Restaurator und Händler alter münzbetätigter Unterhaltungsautomaten. Er betreibt bei  Chikago seinen Betrieb „Vintage Coin-Op Restorations“ und hat viele Automaten in Youtubevideos dokumentiert. Der hier gezeigte ist eine seltene Form von Reklameautomaten, die die Aufmerksamkeit von Passanten erwecken, indem eine mechanische Figur mit einem Stöckchen von der Innenseite aus an die Schaufensterscheibe klopft und in diesem Fall noch ein Blättermechanismus die Werbebotschaft zeigen kann (hier Pinupgirlbilder). Übrigens besitzt Bernhard Paul (Zirkuschef von Roncalli) ebenfalls einen Scheibenklopferautomat, den wir vielleicht einmal real sehen können, wenn Pauls geplantes Museum in Köln fertiggestellt sein wird.


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In diesem Zusammenhang kann ich auf meinen fast 9 Jahre alten Artikel über den Aufsatz der Berliner Restauratorin Gesa Witt verweisen, die einen Reklameautomaten für ein süddeutsches Museum restaurierte, der aber einen ganz anderen Mechanismus zum Vorführen verschiedener Werbebotschaften hatte:  https://spikumech.de/gesa-witt-schoenheit-bewegung-mechanischen-reklameautomaten-9454120