Unter diesem Titel berichtet „Golem 13“ über den japanischen Papiermechanik-Designer Haruki Nakamura, über den ich hier auch schon mehrmals schrieb. Das Besondere: er enthält eine Video-Kompilation mehrerer Ojekte, die sich sprungartig in die gemeinte Figur entfalten: siehe hier.
Origami – Filme
Das Thema hat in letzter Zeit Konjunktur. Es fing an mit dem Film „Between the Folds“ von 2008, der zeigte, wie sich die Wissenschaften für Faltphänomene in Natur und Technik interessierten, wobei Origami zunächst nur die japanische Papierfaltkunst bezeichnete, die es erlaubte aus einem einzelnen Bogen eine dreidimensionale Figur zu falten ohne eine Schere zu gebrauchen.
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Kürzlich erhielt ich von Freund Uli Tietz den Tip, daß es in der 3sat-Mediothek ebenfalls eine dreiviertelstündige Dokumentation zu diesem Thema gäbe: „Der Origami-Code“, die hier in voller Länge zu sehen ist:
http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=54054
Und schließlich weise ich auf einen recht neuen englischsprachigen Film hin: „The Origami Revolution“, der ebenfalls in voller Länge von 53 Minuten hier zu sehen ist:
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Russisches Folkart-Spielzeug in Riesengröße
Es entstand beim Bear Festival im finnischen Ilomantsi, wo in einem Wettbewerb aus Baumstämmen Bärenskulpturen geschaffen werden. In diesem Jahr wird er zum 4.Mal am letzten Augustwochenende ausgetragen. (Via FB Outsider Art Environments Europe )
Martin Gobsch: Theatrum Mundi (Erfurt)
Das wohl ambitionierteste deutsche Automatenprojekt derzeit geht in die Endphase. Es ist ein münzbetätigtes mechanisches Theater, welches in ein Fenster der Marktstr.21 (Kinder- und Jugendbibliothek) eingebaut wird und zur 150-Jahr-Feier der Erfurter Stadtbibliothek am 25.November Premiere haben wird. Auf einer Drehbühne werden Szenen aus der Odyssee zum Leben erweckt, deren gesamte Gestaltung, Ausführung und Mechanik das Werk des Puppenschnitzers Martin Gobsch ist, wobei er in der Schaltungselektrik und Beleuchtung die Mithilfe von zwei Fachleuten in Anspruch nimmt.
Odysseus mit seinen in Schweine verwandelten Kumpanen bei Circe. (FotosM.Gobsch)
Dies als Appetizer ! Sicherlich werde ich hier nach 5 Monaten das gesamte Kunstwerk im Video vorstellen können, worauf ich selber sehr gespannt bin.
Neil Mendoza: Rock Band
Die „Rock Band“ des kalifornischen Technologiekünstlers Neil Mendoza (ich erwähnte ihn auch in einem früheren Eintrag ) spielt von einem MIDI-Programm gesteuert elekromechanisch die Melodie von „Here Comes the Sun“. Auf der Webseite von INSTRUCTABLES gibt es eine ausführliche Beschreibung zum Nachbau.
U-Gears : Hurdy Gurdy
U-Gears, die junge ukrainische Firma aus Kiew, brachte dieses Musikinstrument einer Drehleier (hurdy-gurdy) heraus, das aus präzise gelaserten Sperrholzpartikeln komplett ohne Leim oder Schrauben zusammengebaut werden kann, ein Steckprinzip, wie es auch für alle anderen Ugears-Artikel vorgesehen ist. (Via COLOSSAL)
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Mit Ellen Rixford besuchte ich Willi Reiches neue Kunstmaschinenhalle
Kurz vor ihrer Rückreise nach NYC konnte ich mit Ellen einen Besuch bei Willi Reiche und Tania Beilfuß machen, wo wir eine persönliche Führung des Maschinenkünstlers Willi erleben durften, der seine prächtigen Werke jeweils einzeln in Bewegung vorführte. Dieser im Gegensatz zur Eröffnungsfeier (Anfang Mai) intime Rahmen ließ es zu, sich mit den Werken viel intensiver zu beschäftigen. Tania hat nun eine Reihe von Fotos dieses Besuches auf Willi Reiche’s FB-Seite veröffentlicht, von denen ich zwei hier – neben noch zwei eigenen Fotos zeige.
Willi mit Ellen an der Eingangstür der KMH, die einen Blick in die direkt angrenzenden Obstplantagen zuläßt. Versteckt in dieser ländlichen Umgebung ist sie ein Unikum und zugleich ein hochkarätiger Kinetik-Geheimtip in der deutschen Kunstlandschaft (Foto TB)
Ellen, Willi und ich, KMH (Foto TB)
Vernissagenwein mit Kinetiketikett (Foto FK)
Sascha Alexa Müller: Schlechte Träume, gute Träume (Rauminstallation)
Dieses Video ist nun noch dazugekommen zu Sascha Müller’s Ausstellung im Baseler Petershof (ich berichtete kürzlich) und zeigt diese kinetische Rauminstallation (Danke, Sascha !):
Neuer Kurzfilm über „The House of Automata“
Pünktlich zur Ausstellung „It’s Alive“ des Museums of Childhood in Edinburgh (22.6. – 18.9.2017) kommt diese feine 6min-Doku über Michael und Maria Start und ihr House of Automata heraus (ein Film von Euan Myles und Jonnie Lewis)
Handyman Corner: Summer Tobogganing
Der findige Handwerker Rick Green (Steve Smith) , ist eine Figur einer komischen kanadischen TV-Serie der 90ger und frühen 00er Jahre „Handyman Corner“ (siehe auch hier vor über einem Jahr).
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