Dieses ergreifende Theaterstück, welches unter dem Titel „War Horse“ 2010 schon in London (ich berichtete ) und inzwischen in weiteren Weltstädten gastierte, bekam nun eine deutsche Version, die in der vergangenen Woche angelaufen ist und bis Ende März im Berliner Theater des Westens aufgeführt werden wird. Die Blogrelevanz ergibt sich aus dem Star des Stückes, nämlich dem von 3 Puppenspielern geführten mechanischen Pferd, das von der südafrikanischen Handspring Puppet Company entwickelt wurde.
(Dank an Uli Tietz, der mir dies freundlicherweise mitteilte)
Shintaro Shioura: Akrobaten
Der japanische Automatakünstler Shioura hat gestern ein neues Video in seinen YT-Kanal gesetzt, das die Turnübungen eines Akrobatenpaares zeigt, dessen Untermann ein herzförmiges Fenster auf der Brust hat, das Einblick in die verursachende Mechanik bietet. Ein schöner Einfall!
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(siehe auch meinen früheren Eintrag an dieser Stelle vom 31.Dez.2012)
Work in progress – mechanical duck von Bliss Kolb
Nun sind die Flügel der Ente voll beweglich und werden durch zwei Schnurzüge gesteuert. Am 7.August sah das noch so aus: siehe mein Blog. Der Baufortschritt ist in seinem Entenkapitel vorbildlich dokumentiert und es gibt auch schon ein erstes Video:
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( Via FB Automata group)
Sendung des SWR über Hanns-Martin Wagner
Im Südwestfernsehen BW kommt heute um 18.15 Uhr die halbstündige Sendung Kuck! Kuck! mit einem Beitrag „Wer schiebt eine ruhige Kugel“ . Es geht da um eine Kugelmühle bei Neidlingen und einen Besuch in Hanns-Martins Kinetik- und Kugelbahnwerkstatt. Ich erfuhr es gerade eben, sodaß ich mich noch erkundigen muß, ob es nachträglich auch noch als Podcast gesehen werden kann.
Hanns-Martin Wagner ist der Begründer von Kugelbahn.ch.
Nachtrag: wie ich eben sah, gibt es die Möglichkeit, die Sendung als Podcast weiterhin zu sehen (ich weiß aber nicht wie lange). Dort gibt es den angesprochenen Beitrag von Minute 15.50 bis Minute 21.10:
http://www.swrfernsehen.de/-/id=10133838/did=12277062/nid=10133838/sdpgid=850878/n0jg2e/index.html
The Deep von PES nun in feiner HD-Qualität
Dieser Kurzfilm vom New Yorker Animations- und Kurzfilmer PES ist nun schon ca. 3 Jahre alt und wurde von mir hier damals schon erwähnt. Inzwischen ist er in höherer Auflösung ein noch schönerer Sehgenuß und hat alle Qualitäten zum Klassiker seines Genres (Via COLOSSAL )
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Die simple Freude an altmodischer Verwandlung…
im Spiel mit Schiebe- und Klappmechanik als Popup-Buch nutzt Samsung in seinen Werbeclips für das neueste GALAXY Smartphone, ein Superhightechprodukt natürlich. In Analogie zur Nutzung des Smartphones schuf der australische Papercraft-Künstler Benja Harney das „Everyday Wonders Pop-up Book of New York City“:
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Der zuvor gelaufene Werbeclip stammt vom sehr namhaften kalifornischen Popupbuch-Konstrukteur David A.Carter („One Red Dot“) und betrifft das „Everyday Wonders Pop-up Book of London“:
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Es gibt ein Kurzvideo dazu, in welchem Carter einige Erläuterungen zu seiner Arbeit gibt und feststellt:
„Paper art has a tactile simplicity that really speaks to us in this modern digital world. It’s nostalgic, it’s playful and it’s so imaginative. Samsung’s decision to use paper art to demonstrate the functionality of their devices is a perfect blend of utility and creativity.“
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Francesco Paglia (IT): Eleven O’Clock
Verspielter Zweiminuten-Animationsfilm mit Blogrelevanz.
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Renaissance-Automaten in der erneuerten Kunstkammer Wien
Nachdem ich heute bei Philsing (Lezard Mecanique) das feine Video über den berühmten Prunkautomaten von Hans Schlottheim sah, ging ich nocheinmal auf die Webseite der Kunstkammer Wien, die ja im Frühjahr nach 11jähriger Vorbereitung wieder eröffnet wurde, und entdeckte einige im Sommer dazugekommene Videos dieser absoluten Spitzenwerke, die man sonst nur bewegungslos in den Abbildungen von Büchern findet. Diese Meisterleistungen des Kunsthandwerks fanden sich damals zur Steigerung des Renommees in den Kunstkammersammlungen nur weniger Fürsten und Kaiser. Bei feierlichen Gelagen dienten sie auch als Tafelschmuck und boten Unterhaltung und Erbauung.
Vom Schiffsautomaten (1585) des Augsburgers Hans Schlottheim gibt es nur noch weltweit drei restaurierte Exemplare (die beiden anderen befinden sich in England und Frankreich).
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Die Prunkuhr „Diana auf dem Kentaur“ von Hans Jakob I.Bachmann (1602-06)konnte neben weiteren Bewegungen herumfahren und schoß einen Pfeil ab, der im Rahmen eines Trinkspiels den am nächsten befindlichen Gast einen Trinkspruch aufsagen ließ und ihn den Becher leeren ließ.
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Der Triumphwagen mit der Kriegsgöttin Minerva (Achilles Langenbucher, Augsburg, 1620) konnte über eine Strecke der Tafel fahren, wobei die Pferde aufspringen, die Satyrn und der Affe sich drehen und ein wundervolles Pfeifenwerk eine polyphone Komposition der Renaissance spielt.
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Der Glockenturmautomat von Hans Schlottheim (1580) spielt auf eine Begebenheit an die im Infotext näher erläutert ist.
Unbedingt bis zu Ende sehen, da der Schlußgag erst in der letzten Sekunde sichtbar ist!
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Lisa Hix schreibt über die Geschichte der amerikanischen Geisterbahnen (dark rides) in CW
Ich lese immer wieder gerne die Kurzdokumentationen in „Collectors Weekly“, dessen neuestes Thema die Geisterbahnen sind. Ganz nach amerikanischem Geschmack sind die Gruselszenen auch noch etwas härter als die unsrigen, besonders in den Haunted Houses, der stationären Abart von Geisterbahn.
Das wohlbekannte Dark Ride Spook-A-Rama in Coney Island besteht heute noch und wurde 1955 dort eingeweiht. Hier ein Video mit einer kompletten Durchfahrt: http://www.youtube.com/watch?v=zEju7LgHyPQ#t=88
Und hier eine Einzelszene
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Colin Neu (AU): Robot
Colin Neu aus Australien, im Frühjahr hier schon erwähnt, stellt nun seinen Robot vor, der ohne Holzverkleidung seine Maschinenästhetik betont. Er wird angetrieben durch einen alten Grammophonmotor.
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