(Rückblick:) "O’clock – time design, design time"…

hieß eine Ausstellung im Triennale Design Museum Mailand vor über anderthalb Jahren, von der ich erst heute erfuhr. Die Vielzahl ganz außergewöhnlicher Uhrenobjekte, bezw. Kunststücke, die Zeitprozesse sichtbar machen, war beeindruckend. Aufmerksame Leser/innen dieses Blogs kennen manche Objekte schon von früher. Ich weiß nicht, ob es einen Katalog/DVD dazu gegeben hat, verdient hätte es diese Ausstellung.

Hier einen Viereinhalb-Minuten-Bericht der Deutschen Welle, den es auch in englisch gibt:


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Einen fast 15 minütigen italienischen Bericht, der allerdings sehr amateurhaft gedreht wurde, gibt es hier zu sehen:
http://www.youtube.com/watch?v=KJHrH3e4bWs

Damals brachte Designboom auch eine ausführliche Reportage:
http://www.designboom.com/design/oclock-time-design-design-time-at-triennale-design-museum-milan/

Exzentrisch in jeder Hinsicht ist die Uhr von Hanshi Shen,…

einem taiwanesischenn Designer, der in London lebt und dort sein Poetic Lab betreibt. Hier findet man auch noch einen kurzen Infotext , der die zunächst kryptisch erscheinende Mechanik verstehbarer werden läßt.


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Musikvideo "Moped" von Pinkunoizu

Für mich wieder interessant der Videoteil des Clips, der für die dänische Band Pinkunoizu von Ewan Jones Morris produziert wurde. Er ließ sich dabei im Spiel mit ganz alltäglichen Dingen von der Aktionskunst der in Los Angeles lebenden Japanerin Koki Tanaka inspirieren (siehe auch meinen Beitrag von Ende 2009 an dieser Stelle)

„Moped“ Pinkunoizu from Ewan Jones Morris on Vimeo.

Toni Reintelseders dampfgetriebenes Grammophon…

hatte an diesem Wochenende seinen Auftritt auf Erfurts Festival Kunstrasen 2013 und ließ durch das Zischen und Klappern der Dampfmaschine noch ein näselndes „Ein Frrreund, ein guter Frrreund…“ erkennen. Feinster Steampunk also! (Im FB von Michael Frühauf gibt es ein Video dazu)

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(Via FB Toni Reintelseder)

Siehe auch meinen Beitrag vom 24.Juni 2013

TV-Berichte über das Automatenmuseum Souillac(FR)

Heute in den BBC-News dieser 1.36-Bericht über das französische Museum mit über 300 Stücken der Automatengeschichte, einschließlich vieler szenischer Schaufensterautomaten (besonders skurril die U-Bahnszene mit den auf die Schienen entsprungenen Gänsen) Dabei wird der Kurator und Restaurator Klaus Lorenz interviewt, der auch mit seiner Frau eine Automatenwerkstatt betreibt.

http://www.bbc.co.uk/news/world-europe-23653781
(via HERON-Blog)

Wenige Wochen zuvor lief ein ähnlicher, jedoch französischer Film (gleiches Material, nur anders zusammengestellt)bei AFP:


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Dazu ein Artikel aus der „Liberation“:
http://www.liberation.fr/societe/2013/07/13/au-musee-de-l-automate-de-souillac-l-art-qui-imite-la-vie_918113

Und hier noch ein mit siebeneinhalb Minuten ausführlicheren Film übers Museum:


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John Buck (USA): Ausstellung in Lafayette, Louisiana

John Buck stellte im vergangenen Frühjahr in der Galerie der Hilliard Universität von Lafayette diese voluminösen mechanischen Holzplastiken aus, die durch ihre einheitliche hellbraune Holztönung ihre Wirkung ganz auf die Bewegungen und die vielen figuralen Darstellungen aus der Menschheitsgeschichte bündeln:

John Buck – C’est Magnifique from Softbox on Vimeo.

Dr.Thang’s 1088 Getriebeanimationen

Der Maschinenbauingenieur Dr. Nguyen Duc Thang aus Hanoi hat einen gigantischen Pool von Getriebefunktionen animiert und dadurch wesentlich leichter verstehbar gemacht (hier der Youtubekanal ) Ich übernehme das Beispiel, das ich auch bei Michael Brix Husted Henriksen (danke für den Link!) im Facebook der Automatagroup gesehen habe:


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Willis Bowman: Mechanischer Fassadenschmuck in Minneapolis

Diese außergewöhnliche Kugelbahnskulptur wird durch Passanten gestartet und läuft dann eine Weile. Sie weist auf das Maker Lab „Leonardo’s Basement“ hin, das ein Anziehungspunkt für Kinder und Jugendliche wurde, die am Basteln und Erfinden interessiert sind.


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Leonardos Basement hat auch einen Ableger für Erwachsene, das MakerLab Studio Bricolage, in dem sich kreative Leute treffen, die sich gegenseitig anleiten und einfach ihre Bastlerträume verwirklichen. Schon vor 5 Jahren bauten sie sich durch das gesamte Studio eine Rube Goldberg Maschine, die sie hier erklären und dann laufen lassen:


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Willis Bowman, einer der Initiatoren, baute diese Gartenkinetik:


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Daniel Busby: Von SyynLabs zu Two Bit Circus

Der im vorigen Beitrag erwähnte Dan Busby war drei Jahre bei SyynLabs, einer Kreativschmiede für Werbeaktionen, die Technologie, Kunst und Artistik zusammenführen möchten und die die atemberaubende und ideensprühende Kettenreaktion für das Musikvideo von OK GO „This Too Shall Pass“ schufen (40 Mill.mal angeklickt!). Auf der SyynLabs Projekteseite sind weitere extreme Werbeaktionen mit ihren Clips zu sehen:
http://syynlabs.com/projects

Einen Blick in das Innenleben der Firma zeigt ein CNN-Bericht mit einem Interview des Chefs, der seine führenden Mitarbeiter vorstellt einschließlich Dan Busby:

Leider kam es zum Zerwürfnis mit der Firmenleitung, sodaß Dan Busby 2o12 mit einigen weiteren Mitarbeitern die SyynLabs verließ und Two Bit Circus gründete. Schaut Euch die Projekte auf der Webseite an! Eins davon ist die Musical Robot Class, in der Erfahrungen im Roboterbau und Maschinendesign gemacht werden können. Dazu bietet TBC einen Kit an, den man mit eigenen Kompositionsprogrammen steuern kann.


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„Steam Carnival“ versammelt eine Reihe von Aktivitäten und Apparaten, die auch für Schulen gebucht werden können und ein freudvolleres Lernen im naturwissenschaftlich-technischen Bereich versprechen ( YT-Videos )