-Dieser Blog bearbeitet Informationen, Medien und Links zu bewegten Skulpturen (Kinetische Kunst), Kugelbahnen, kuriosen Maschinen, Automata und Papiermechanik. – This blog is devoted to the subject of Kinetic Art, Rolling Ball Sculptures, Automata, weird machines and wooden and paper mechanics.
Die Skulpturen und Installationen Gilbert Peyres aus Paris sind meist eingebettet in szenische Aufführungen und dabei integrale Bestandteile des jeweiligen Stückes (sculpturOpera). Hier nun diese surreale Tischszene:
Vor knapp 2 Jahren brachte France3 ein viereinhalb-minütiges Porträt über ihn:
Knapp 8 Minuten pure Schönheit der Bewegung – im wortwörtlichen Sinne eine Kugelbahn.
Der Film soll im Kasseler Dokfest 2011 gezeigt werden, siehe den Link via ARTE Creative,:
http://creative.arte.tv/de/space/Kassel_Documentary_Film_and_Video_Festival/message/3407/ohne_Titel_by_Jessica_Schafer/
Wieder eine gelungene mechanische Skulptur, die die charakteristische Bewegung eines aggressiven Vogels trifft und die für die am 13.Juni hier schon genannte Ausstellung bestimmt ist. Mehr dazu auf KNs Blog: http://www.keithnewsteadautomata.com/node/214
Ein amerikanischer Spielzeugantiquar hat dieses Schoenhut Living Picture in seinem Programm.
Siehe auch sein Youtubekanal AntiqueToyShop mit hauptsächlich alten mechanischen Blechspielzeugen.
Der nun schon hochbetagte Paul Gugelmann aus Schönenwerd (CH) grüßt mit seiner Skulptur die Reisenden am Bahnsteig 3 des Oltener Bahnhofs in bewegender Art jeweils zur vollen Stunde für einige Minuten. Weitere „Poetische Maschinen“ Gugelmanns sind in seinem eigenen Museum zu sehen: http://www.gugelmann-museum.ch/
Dank an Sergio Pinese, der das Video filmte und auf seiner Seite Crankahead näher beschreibt.
Der Murmelsammler Johannes Schmitz aus Bremen, bekannt auch durch seine vorzüglichen Webseiten „Murmelwelt“, ist zum Fan von Cuboro geworden und baute dieses komplexe Würfelgebirge, in das er 4 verschiedene Bahnen verwoben hat.
Wie MAKE kritisch anmerkt, ist diese Art der Kettenreaktionen in der Werbung derart zur Mode geworden, daß sie nun allmählich Überdruß erzeugen. Nichtsdestotrotz ist der Link zu den Top Ten(recht willkürliche Auswahl), von denen ich eh hier früher schon fast alle erwähnt habe, ganz aufschlußreich, besonders in den Kommentaren.
Die Künstlerin aus Boston baut kinetische Skulpturen, die nicht motorisch angetrieben werden, sondern ihre Bewegungsenergie durch interaktive Betätigung der Betrachter erhalten.
Das Design der Objekte ist in seiner Klarheit und Ausgewogenheit ein einziger Augenschmaus. Man könnte sagen: Anne Lilly ist der Dieter Rams der Kinetik.
Hier ihre Webseite: http://www.annelilly.com/selected_work.html
Ihr Videokanal bei Vimeo ist mit 39 Filmen gut gefüllt: http://vimeo.com/annelilly/videos
Johannes Jensen stellte schon im vergangenen Jahr diese Kunstmaschine vor, die abstrakte Skulpturen aus Styropor fertigt. Dabei werden die Schneidekoordinaten durch ein Radioprogramm geliefert, dessen Signal von Lautstärke und Tonhöhe die Maschinenbewegungen des Fertigungsprozesses steuert.
Hier das ausführliche Video dazu:
Der junge Kölner Künstler hat mit seinem Portfolio auf seiner Webseite sein bemerkenswert vielfältiges Schaffen dokumentiert und ist, wie ich gerade gestern mitgeteilt bekam, auf der
morgen in Düsseldorf öffnenden Ausstellung „Sunbeam in the Glasshouse“ bis 17. Juli vertreten.